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Für den geplanten Windpark Samaca an der Südküste Perus haben die Behörden vor einigen Wochen die Umweltverträglichkeit bescheinigt. Wie das Wirtschaftsblatt Gestion nun berichtet, sollen die Bauarbeiten Ende 2015 beginnen und 2018 vollendet werden. Die Investitionssumme beläuft sich der Zeitung zufolge auf 287 Millionen US-Dollar, hiervon 183 Millionen für die Windturbinen, 34 Millionen reine Baukosten und 69 Millionen für Stromleitungen und ein Umspannwerk.

Wie aus Unterlagen des peruanischen Energieministeriums (Minem) hervorgeht, handelt es sich bei dem Investor um das deutsche Unternehmen Sowitec. Es gründete für das Vorhaben bereits 2009 die Gesellschaft Empresa de Generación Eléctrica Las Salinas (Egelsa). Im Jahr 2012 wurde das Genehmigungsverfahren mit Einbeziehung von Kommunen aufgenommen. Vorgesehen sind 40 Windräder des dänischen Herstellers Vestas mit einer Kapazität von je 3 Megawatt, mithin insgesamt 120 Megawatt. Die Laufzeit ist auf 20 Jahre ausgelegt. Entstehen soll die Anlage in einem Wüstengebiet der Distrikte Santiago und Ocucaje in der Region Ica. (Quellen: Gestion, Minem 8/2014, Minem 2/2013).

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