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Wegen rückläufiger Absätze in ihren beiden wichtigsten Zielmärkten weichen die Exporteure von in Peru gefertigten T-Shirts und Polohemden nach Brasilien, Kanada und Deutschland aus. Dies berichtet der Außenhandelsverband Adex. Demnach sind die Ausfuhren nach Deutschland im Januar und Februar um 45 Prozent auf 1,5 Millionen US-Dollar gestiegen, während die Lieferungen in die USA um 23 Prozent auf 38 Millionen US-Dollar und nach Venezuela um 83 Prozent auf 1,5 Millionen US-Dollar schrumpften.

Für Brasilien ergab sich ein Plus von 43 Prozent auf 3,8 Millionen US-Dollar auf und für Kanada von 65 Prozent auf 1,8 Millionen US-Dollar. Auch wenn die Zweimonatszahlen noch nicht sehr repräsentativ sind, so könnten sie doch der Anfang einer Diversifizierung sein, so Adex. Der Verband weist darauf hin, dass die peruanischen Textilhersteller mit steigenden Kosten im eigenen Land und billiger Konkurrenz aus China, Vietnam und Bangladesch zu kämpfen haben. Im vergangenen Jahr ist der Verkauf ins Ausland um 9,2 Prozent auf 432 Millionen US-Dollar gesunken. Es gebe keine Anzeichen, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit der Branche kurzfristig bessere.

Nach Adex-Angaben gibt es in Peru 239 Firmen, die T-Shirts herstellen; die wichtigsten sind: Topy Top S.A., Confecciones Textimax S.A., Textiles Camones S.A., Hilandería de Algodón Peruano S.A., Textil Only Star S.A.C., Devanlay Perú S.A.C., Garment Industries S.A.C., Perú Fashions S.A.C., Cotton Knit S.A.C. und Industrias Nettalco S.A. (Quelle: Adex) [twoclick_buttons]

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