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Im vergangenen Jahr sind in den Bau neuer Einkaufszentren in Peru schätzungsweise 330 Millionen US-Dollar geflossen. Dies gibt der Branchenverband Asociación de Centros Comerciales del Perú (ACCEP) laut der Nachrichtenagentur Andina bekannt. Gegenüber 2012 bedeutet dies eine Steigerung von zehn Prozent. Anders als in den Vorjahren entfiel auf die Regionen außerhalb Limas der Großteil der Investitionen, nämlich etwa 265 Millionen US-Dollar.

Landesweit gibt es jetzt 60 Einkaufszentren, die von durchschnittlich jeweils 45.000 Kunden im Monat aufgesucht werden. Ihr Gesamtumsatz wird auf 6,3 Milliarden US-Dollar geschätzt. Führende Betreiber und Investoren sind die zur Interbank gehörende Real Plaza, das internationale Unternehmen Mall Aventura Plaza, die peruanische Grupo Ekimed, die peruanische Grupo Breca, die zur chilenischen Falabella gehörende Open Plaza und MegaPlaza, hinter der Inmuebles Panamericanas, ein Gemeinschaftsunternehmen der peruanische Grupo Wiese und Parque Arauco aus Chile, steht. Nach Angaben des Immobilienverbands Asociación de Desarrolladores Inmobiliarios (ADI Perú) werden im Jahr 2014 zwölf Center mit einer Investitionssumme von 350 Millionen US-Dollar hinzukommen. Sieben davon eröffnen in der Provinz, etwa in den Städten Huánuco, Pucallpa, Cañete und Chincha. Außerdem will die chilenische Supermarktkette Cencosud im neuen Jahr gut 40 Millionen US-Dollar in neue Läden in Peru stecken, berichtet die Agentur EFE.[twoclick_buttons]

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