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Rohstoffpolitik auf chinesisch: Die Kartellbehörden in Peking hatten vor fast genau einem Jahr verfügt, dass sie einer Fusion der anglo-schweizerischen Bergbaukonzerne Glencore und Xstrata nur dann zustimmen, wenn sich Xstrata von seiner Kupfermine Las Bambas in Peru trennt. Daraufhin wurde ein Bieterverfahren für den Verkauf der Mine gestartet.

Nun steht der Käufer fest. Es handelt sich, welch ein Zufall, um ein Konsortium aus China, das die Kupferschätze in der südperuanischen Region Apurímac für 5,85 Milliarden US-Dollar in bar erwirbt, zuzüglich 400 Millionen US-Dollar Baukostenübernahme. Von 2015 an sollen dort unter der Führung der China Minmetals Corp jährlich 315.000 Tonnen des roten Metalls gefördert werden, ein Achtel aller Kupferimporte Chinas. Die chinesischen Investitionen in den peruanischen Bergbausektor erhöhen sich zugleich von knapp 14 auf über 19 Milliarden US-Dollar. [twoclick_buttons]

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