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Großbritannien wird peruanische Regierungsvertreter bei der Gestaltung öffentlich-privater Projektfinanzierungen beraten. Laut einer Vereinbarung zwischen der peruanischen Investitionsbehörde Proinversión und der britischen Regierung sollen von September bis nächsten Februar etwa 70 Beamten der Zentralregierung und der Regionalregierungen in Peru von Experten aus Großbritannien darin geschult werden, ÖPP-Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Sicherheit und Produktion durchzuführen. Der britische Botschafter in Peru verweist auf die Erfahrung seines Landes mit über 750 Projekten im Volumen von insgesamt 80 Milliarden US-Dollar.

Das Wissen kommt möglicherweise bei einem Vorhaben der peruanischen Bildungsministeriums zum Einsatz: Es sieht an 120 Schulen in Lima einen Sanierungsbedarf und will Privatunternehmen finden, die hierfür zusammengenommen 2,4 Milliarden Soles (640 Millionen Euro) aufbringen. Im ganzen Land müssten 275 Schulen für 5,5 Milliarden Soles (1,5 Milliarden Euro) erneuert werden. [twoclick_buttons]

1 Kommentar

  1. Wer will denn da von wem lernen? Perus PPP-Programm ist geradezu vorbildlich umgesetzt und keineswegs schlechter als das PFI aus Großbritannien.

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