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Perus neue Regierung hat sich vorgenommen, den Stau bei den großen Infrastrukturprojekten des Landes aufzulösen. Hierzu gehören die geplanten Metrolinien in Lima und weitere Eisenbahnstrecken.

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Das Bundesentwicklungsminsterium unterstützt über die KfW-Bank Maßnahmen, mit denen der Verlust von Trinkwasser in den peruanischen Städten Chimbote und Tacna vermindert werden sollen. Im Jahr 2011 wurden für die operationelle Verbesserung des Verteilungsnetzes inklusive der Beschaffung von Ausrüstung und Materialen sowie Consultingleistungen 10 Millionen Euro zugesagt. Zudem ist der Bau einer Kläranlage in Chimbote geplant. Nach Angaben des dortigen Betreibers Sedachimbote hat die deutsche Seite hierfür ursprünglich 15 Millionen Euro vorgesehen; die Kosten würden inzwischen aber auf 35 Millionen Euro geschätzt. Eine Delegation des Bundesentwicklungsministeriums und der KfW war Ende November vor Ort, um über eine mögliche Ausweitung der Fördermittel zu sprechen. In Lima hat die KfW für ähnliche Projekte bereits Kredite gegeben. (Quellen: KfW, Sedachimbote)

Das peruanische Produktionsministerium plant Investitionen von 170 Millionen Sol (45 Mio. Euro) für den Ausbau der "Zona Franca de Tacna" (Zofratacna). Die Sonderwirtschaftszone in der südlichsten Region des Landes und damit in zentraler Lage an der südamerikanischen Pazifikküste besteht seit 25 Jahren; die dort ansässigen Industrie- und Handelsfirmen genießen Steuer- und Zollvorteile und können auf diverse technische und bauliche Einrichtungen zurückgreifen.

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Der peruanische Verkehrsminister Martín Vizcarra hat eine Ausschreibung für die Erneuerung eines 120 Kilometer langen Fernstraßenabschnitts in den südperuanischen Regionen Moquegua und Arequipa angekündigt. Weiterlesen »

Südlich von Lima entsteht ein Logistikzentrum, das nach Angaben seines Betreibers BSF Almacenes das größte Südamerikas sein wird.

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Ein Bergbauunternehmen Compañía Minera Antamina wird in Peru zwei Krankenhäuser für knapp 150 Millionen Soles (40 Mio. Euro) finanzieren. Das Gesundheitsminsterium erteilte jetzt den Aufrag dafür. Die Investition erfolgt nach dem Modell „Obras por Impuestos“, bei dem ein Privatunternehmen die Kosten für ein öffentliches Investitionsvorhaben übernimmt und dafür in den nachfolgenden Jahren Steuernachlässe erhält. Die beiden medizinischen Einrichtungen entstehen in Huari (Region Áncash) und Llata (Region Huánuco). Die dortigen Krankenhäuser werden abgerissen und durch Neubauten ersetzt. (Quelle: Investitionsagentur Proinversion).

 

Der Eisenbahnbau von Lima nach Huacho und Chosica ist offenbar ein besonderes Anliegen der neugewählten peruanischen Regierung. Das Verkehrsministerium erklärte beide Projekte angesichts der Straßenbelastung zum nationalen Interesse. Eine 130 Kilometer lange Verbindung ins nördliche Huacho würde auch den Industriepark Ancón mit dem Metronetz von Lima verbinden, während der Zug nach Chosica mit der bestehenden Bahn von Lima nach Huancayo verknüpft werden könnte. Zugleich erklärte das Ministerium, es sei von nationalem Interesse, dass das 300 Hektar große Industriegebiet Ancón über die Panamericana Zugang zum Hafen von Callao und zu Limas Flughafen, der ebenfalls in Callao liegt, hat. (Quelle: Verkehrsministerium)

 

Perus neue Regierung will die Landwirtschaft unter anderem durch mehr Technikeinsatz voranbringen. Agrarminister José Hernández Calderón stellte hierzu nun zwei Programme vor.

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Seit unserem letzten Bericht zu neuen Fabriken der Baustoffindustrie in Peru sind weitere Expansionsvorhaben in der Branche bekannt geworden. Hier das Update:

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Perus neuer Präsident Pedro Pablo Kuczynski will den wirtschaftsfreundlichen Kurs seiner Vorgänger fortsetzen. Dass seine Partei im ebenfalls neugewählten Kongress in der Minderheit ist gegenüber den Fujimoristen (deren Kandidatin bei den Präsidentschaftswahlen Kuczynski nur sehr knapp unterlag), sollte in dieser Hinsicht kein Hindernis sein, denn wirtschaftspolitisch stehen sich beide Lager nahe – es sei denn, die Fujimori-Opposition setzt aus taktischen Gründen auf Blockade. Bislang hat Kuczynski aber nur einige wenige konkrete Maßnahmen benannt, die er umzusetzen plant. In seiner ersten Rede zum Nationalfeiertag am 28. Juli waren es drei Themenkomplexe, die wirtschaftlich von Bedeutung sind. Weiterlesen »