Peru-Vision Wirtschaftsnachrichten Premium

Der zunehmende Verkehr in Lima und anderen Großstädten Perus, deren Straßen ohnehin schon überlastet sind, erfordert den Ausbau von Bahn- und Buslinien und die Einführung von Leitsystemen. An Lösungen deutscher Firmen ist die peruanische Regierung sehr interessiert, wie dem Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Rainer Bomba, bei seinem jüngsten Besuch im Land versichert wurde. Zudem soll die deutsch-peruanische Zusammenarbeit im Bereich der Stadtentwicklung vertieft werden. Weiterlesen »

Der bislang verzögerte Ausbau des Flughafens in Lima soll bald in Angriff genommen werden: Wie Verkehrsminister Carlos Peredes der Zeitung Peru21 sagte, werden die Bauarbeiten im Januar 2014 beginnen. Man habe inzwischen sämtliche Grundstücke, die für eine zweite Landebahn benötigt werden, im Besitz. Wegen des schleppenden Enteignungverfahrens für insgesamt sieben Millionen Quadratmeter Grund und Boden war das Projekt in Verzug geraten. Nun nennt der Minister das Jahr 2020 als Fertigstellungstermin für die neue Landebahn. Ein ebenfalls geplantes zweites Terminalgebäude soll bereits 2016 stehen. Weiterlesen »

Der Staatssekretär im Bundesbauministerium, Rainer Bomba, bricht heute zu einer einwöchigen Reise nach Ecuador und Peru auf, um mit Politikern und Verkehrsunternehmen Gespräche über die dort anstehenden Verkehrsinfrastruktur- und Stadtentwicklungsprojekte zu führen. Stationen sind Quito, Guayaquil, Lima und Arequipa, teilte das Ministerium gegenüber Peru-econ mit. Ziel sei, das bestehende Engagement deutscher Unternehmen zu unterstützen und weitere Beteiligungsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen an den Ausbauvorhaben zu schaffen. Weiterlesen »

Die für Ende 2014 geplante Klimakonferenz der Vereinten Nationen wird in Lima stattfinden. Dies wurde auf den heute zu Ende gegangenen UN-Klimaverhandlungen in Bonn beschlossen. Dass ein lateinamerikanisches Land Ausrichter des Kongresses sein würde, der den Weg zu einem Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls ebnen soll, stand schon länger fest; zuletzt waren Peru und Venezuela im Rennen. Die Wahl fiel auf Peru, denn sonst hätte nach Katar und Polen mit Venezuela zum dritten Mal in Folge ein stark von fossilen Energien dominiertes Land den Klimagipfel ausgerichtet, teilt die Umweltorganisation German Watch mit. Peru zählt zu den am meisten vom Klimawandel betroffenen Ländern der Welt. Weiterlesen »

Die Bundesregierung und die peruanische Regierung verhandeln derzeit über ein Rohstoffabkommen. Dies bestätigte das Wirtschaftsministerium in Berlin auf Nachfrage von Peru-econ. Einzelheiten möchte man vor Abschluss der Verhandlungen nicht bekannt geben. Es gehe um eine Vereinbarung, die von der Art her ähnlich sei wie die Rohstoffpartnerschaften mit der Mongolei und Kasachstan. Diese wurden 2011 bzw. 2012 unterzeichnet und zielen neben der Rohstoffversorgung für die deutsche Industrie auch darauf, Umwelt- und Sozialstandards bei der Rohstoffgewinnung zu wahren. Auch mit Chile wurde Anfang dieses Jahres ein Abkommen zum Abbau von Mineralien abgeschlossen. Laut einem Kommentar der peruanischen Zeitung La Primera soll der Vertrag zwischen Deutschland und Peru noch im Mai unterschrieben werden. Weiterlesen »

Gerüchte über einen Markteintritt von Wal-Mart in Peru hat es in den vergangenen Jahren immer mal wieder gegeben, jetzt erhalten sie neue Nahrung. Die US-amerikanische Supermarktkette soll inzwischen „sehr großes Interesse“ an dem Land haben, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich dabei auf unternehmensnahe Kreise. Weiterlesen »

29. April 2013 · Kommentieren · Branchen/Themen: Elektrotechnik, Gebäude · Firmen:

Philips erzielt in Peru sieben bis acht Prozent seines Lateinamerika-Geschäfts. Dies teilte Henk Siebren de Jong, der die Regionalsparte in dem Elektronikkonzern leitet, der Zeitung Gestion mit. Ähnliche Anteile haben Kolumbien, Chile, Uruguay und Mexiko. Während Philips 2012 weltweit um vier Prozent gewachsen ist, sei das Wachstum in Peru seit zwei Jahren zweistellig, so de Jong. Weiterlesen »

Der Tourismussektor in Peru hat sein Potential längst noch nicht ausgereizt, wie aus einer Studie des Weltwirtschaftsforums hervorgeht, an der auch die GIZ mitgewirkt hat. Derweil künden internationale Hotelketten eine Eröffnung nach der anderen an, und die Regierung plant ein milliardenschweres Bauprojekt für Weltkongresse. Weiterlesen »

Der spanische Gebäude- und Personaldienstleister Grupo Norte will im Laufe des Jahres erstmals eine Niederlassung in Peru eröffnen. Dies teilte das Unternehmen bei der Vorlage seiner Jahreszahlen vergangene Woche mit. Geplant sei der Aufbau eines Teams vor Ort, um Kunden Reinigungs-, Wartungs- und Sicherheitsdienste anzubieten oder ausgegliederte Personaldienste zu übernehmen. Weiterlesen »

Der spanische Baukonzern Fomento de Construcciones y Contratas (FCC) hat den Auftrag bekommen, den Hafen von Callao am Stadtrand von Lima für 165 Millionen Euro zu erweitern. Dies berichtet die spanische Zeitung Cinco Dias. Konkret geht es um die Verlängerung von Kaimauern und den Bau eines Verwaltungs- und Aufenthaltsgebäudes. Weiterlesen »