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Perus neue Regierung hat sich vorgenommen, den Stau bei den großen Infrastrukturprojekten des Landes aufzulösen. Hierzu gehören die geplanten Metrolinien in Lima und weitere Eisenbahnstrecken.

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Der Eisenbahnbau von Lima nach Huacho und Chosica ist offenbar ein besonderes Anliegen der neugewählten peruanischen Regierung. Das Verkehrsministerium erklärte beide Projekte angesichts der Straßenbelastung zum nationalen Interesse. Eine 130 Kilometer lange Verbindung ins nördliche Huacho würde auch den Industriepark Ancón mit dem Metronetz von Lima verbinden, während der Zug nach Chosica mit der bestehenden Bahn von Lima nach Huancayo verknüpft werden könnte. Zugleich erklärte das Ministerium, es sei von nationalem Interesse, dass das 300 Hektar große Industriegebiet Ancón über die Panamericana Zugang zum Hafen von Callao und zu Limas Flughafen, der ebenfalls in Callao liegt, hat. (Quelle: Verkehrsministerium)

 

Der Hafen in Callao unmittelbar bei Lima wird eine Ergänzung bekommen. Etwa 80 Kilometer nördlich der peruanischen Hauptstadt ist in dieser Woche der Grundstein für die erste Bauphase eines neuen Hafens gelegt worden, in dessen Entwicklung in den nächsten 17 Jahren fast zwei Milliarden US-Dollar fließen sollen. Zunächst geht es um Verladeterminals und Logistik für Rohstoffe und einen Tunnel.

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Neben weiteren Metrolinien in Lima werden auch Zugverbindungen im Umland der peruanischen Hauptstadt vorgeschlagen. Die Strecke, die derzeit am meisten Chancen auf Realisierung hat, ist eine Eisenbahn im Süden Limas. Zum Stand der Überlegungen: 

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Politisch sind sich Brasilien, Bolivien und Peru einig in der Absicht, die Planungen für eine etwa 3.500 Kilometer lange Eisenbahnstrecke vom Atlantikhafen Santos bei São Paulo über die zentralbolivianische Stadt Santa Cruz bis hin zur südperuanischen Hafenstadt Ilo voranzutreiben. Brasiliens Regierung erklärte Anfang Februar seine Untertsützung, nachdem sich die Präsidenten Boliviens und Perus auf einem Treffen Ende Januar über das Vorhaben verständigt hatten. Die Idee für eine Transkontinentalbahn existiert schon länger; als China, das eine Güterbahn vom Pazifik ins Innere des Kontinents für sein Südamerikageschäft gut gebrauchen kann, im vorletzten Jahr begann, mit Brasilien und Peru ein solches Projekt abzustecken, fürchtete Bolivien, im Wortsinne umgangen zu werden: Skizziert wurde eine Trasse, die nördlich an dem Land vorbei von Brasilien direkt nach Peru und dessen Küste führt. Weiterlesen

Siemens wird die 27 Kilometer lange doppelgleisige Metrolinie 2 in Lima sowie deren acht Kilometer lange Abzweigung zum Flughafen der peruanischen Hauptstadt elektrifizieren. Auftraggeber ist Ansaldo STS, welche zum spanisch-italienischen Konsortium gehört, das die 5,7 Mrd. US-Dollar teure U-Bahn realisiert (wir berichteten). Mit dem Bau wurde im vergangenen Mai begonnen; ein erstes Teilstück soll 2017 in Betrieb gehen. Bis 2021 folgen die restlichen drei Abschnitte. Weiterlesen

12. Januar 2016 · Kommentieren · Branchen/Themen: Schienenverkehr · Firmen:

Von dem Projekt „Túnel trasandino del centro“ hatte man länger keine Fortschritte mehr vernommen, nun aber gehen die Vorbereitungen für den geplanten 25 Kilometer langen Eisenbahntunnel durch das Gebirge 100 Kilometer östlich von Lima in die nächste Etappe. Das peruanische Verkehrsministerium hat über das staatliche Auftragssystem Seace die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für das Bauvorhaben ausgeschrieben; bereits Mitte Februar soll dieser Wettbewerb entschieden werden. Allein die Studie wird auf 75 Millionen Soles (rd. 20 Mio. Euro) veranschlagt. Das Bauprojekt selbst dürfte mitsamt der Modernisierung weiterer Streckenabschnitte etwa zwei Milliarden US-Dollar kosten. Weiterlesen

Am Firmensitz von Herrenknecht im baden-württembergischen Schwanau  ist die erste der beiden Tunnelbohrmaschinen, die für den Bau der unterirdischen Metrolinie 2 in Lima vorgesehen sind, den Auftraggebern sowie Beamten der peruanischen Infrastrukturaufsicht übergeben worden. Die Maschine hat ein Erddruckschild (Earth Pressure Balance, EPB) mit einem Durchmesser von 10,19 Metern und erstreckt sich 120 Meter in die Länge. Sie soll im ersten Quartal 2016 in Peru ankommen; ein weiterer baugleicher Typ wird später folgen. Weiterlesen

Boliviens Regierung setzt auf deutsche Beteiligung bei der Realisierung einer transkontinentalen Eisenbahnlinie von der brasilianischen Atlantikküste über Bolivien nach Peru. Im kommenden Januar werde eine Delegation unter Führung des Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium, Rainer Bomba, Bolivien besuchen, um einen Vorschlag für einen Streckenbau von Puerto Santos in Brasilien über den brasilianisch-bolivianischen Grenzort Puerto Suárez über Santa Cruz, La Paz bis nach Ilo an der peruanischen Südküste vorzulegen, meldet das bolivianische Präsidentialamt. Weiterlesen

Die peruanische Investitionsförderstelle Proinversion hat Ende Juli nach langen Verzögerungen einen Wettbewerb für die Ertüchtigung der Eisenbahn zwischen Huancayo und Huancavelica ausgeschrieben. Die 130 Kilometer lange Strecke auf über 3.000 Meter Höhe im Andengebirge, die die bald 100 Jahre alt ist, sowie deren Züge sollen von einem Privatunternehmen erneuert und instand gehalten werden. Weiterlesen auf Peru-Vision