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Der Hafen in Callao unmittelbar bei Lima wird eine Ergänzung bekommen. Etwa 80 Kilometer nördlich der peruanischen Hauptstadt ist in dieser Woche der Grundstein für die erste Bauphase eines neuen Hafens gelegt worden, in dessen Entwicklung in den nächsten 17 Jahren fast zwei Milliarden US-Dollar fließen sollen. Zunächst geht es um Verladeterminals und Logistik für Rohstoffe und einen Tunnel.

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19. Oktober 2015 · Kommentieren · Branchen/Themen: Seehäfen

In Peru sind in Rahmen von sechs öffentlich-privaten Partnerschaften bisher 1,2 Milliarden US-Dollar in den Ausbau von Häfen investiert worden. Nach Angaben der nationalen Hafenbehörde APN entfällt das meiste davon auf den Containerhafen von Callao bei Lima. In dessen südlichen Teil, der von Dubai Ports betrieben wird, flossen bislang 615 Millionen US-Dollar, die erste Bauphase ist damit zu 70 Prozent realisiert. Im Nordteil hat die niederländische APM Terminales 227 Millionen US-Dollar verbaut, die Vollendung der ersten beiden Abschnitte ist bis Jahresende vorgesehen (hierzu früherer Bericht). Hinzu kommt ein Verladeterminal für konzentrierte Mineralerze, das Mitte letzten Jahres für 105 Millionen US-Dollar fertiggestellt wurde und für das die Gesellschaft Transportadora Callao zuständig ist. Weiterlesen

Die chinesische Minengesellschaft Jinzhao hat vom peruanischen Bergbauministerium grünes Licht für ihr schätzungsweise 1,5 Milliarden US-Dollar teures Vorhaben „Mina Pampa del Pongo“ erhalten. Sie plant einen Eisen-Tagebau in den Distrikten Bella Unión und Lomas, die zur Küstenprovinz Caravelí in der Region Arequipa gehören. Über 33 Jahre sollen dort jährlich 22,5 Millionen Tonnen Eisenerz gefördert und konzentriert bzw. verhüttet werden. Damit wäre es das größte Eisenbergwerk des Landes. Weiterlesen »

Deutschland finanziert zusammen mit dem staatlichen peruanischen Entwicklungsfonds Foncodes rund 230 Projekte für die soziale Infrastruktur in den Regionen Cajamarca und Lambayeque im Volumen von 29 Millionen Euro. Ein Beispiel ist die neue Grundschule im Weiler Tranca Fanupe im Distrikt Morrope in Lambayeque, die vor einige Tagen im Beisein des deutschen Botschafters Jörg Ranau eingeweiht wurde. Die Projektkosten betrugen rund 330.000 Euro, teilt die Deutschen Botschaft mit. Weiterlesen »

Die Ölraffinerie Talara in der nordperuanischen Region Piura erhält ein eigenes Hafenterminal. Wie die staatliche Ölgesellschaft Petroperú mitteilt, wird die spanische Ingenieurgesellschaft Técnicas Reunidas bereits im November mit den Bauarbeiten beginnen. Anfang 2016 soll die Anlage funktionstüchtig sein, damit schweres Gerät von bis zu 700 Tonnen, das für die Modernisierung der Raffinerie benötigt wird, anlanden kann. Wie berichtet, wird die Raffinerie für 3,5 Milliarden US-Dollar erneuert und ausgebaut. Später wird der Hafen für den An- und Abtransport von Rohstoffen genutzt werden (Quelle: Petroperu).

Das Consorcio Transportadora Salaverry (CTS) will den Seehafen im nordperuanischen Salaverry für 220 Millionen US-Dollar ausbauen. Nachdem mehrere peruanische Tageszeitungen berichtet hatten, dass das Verkehrsministerium und die Hafenbehörde APN hierfür die Genehmigung erteilt hätten, meldet die Zeitung Gestion jedoch nun, das Prüfverfahren sei noch nicht abgeschlossen. Die Pläne sehen zwei neue Molen für die Verschiffung von Erzen und Containern, Lagerhallen und eine automatische Verladestation vor. Weiterlesen »

Der Hafen der Küstenstadt Pisco 250 Kilometer südlich von Lima wird für über 180 Millionen US-Dollar erneuert und ausgebaut. Die peruanische Investitionsbehörde Proinversíon vergab den Auftrag gestern an ein Konsortium des spanischen Unternehmens Servinoga S.L. und der brasilianischen Firmen Pattac Empreendimentos e Participacoes S.A., Tucumán Engenharia e Empreendimentos Ltda. und Fortesolo Servicios Integrados Ltda. In den kommenden drei Jahren sollen sie den Hafen für den nationalen und internationalen Container-Schiffsverkehr ertüchtigen und 30 Jahre lang betreiben. Weiterlesen »

In den Ausbau des peruanischen Hauptstadthafens in Callao sind in den vergangenen zwei Jahren gut 150 Millionen US-Dollar investiert worden. Nach Angaben von APM Terminals, der Betreibergesellschaft des nördlichen Hafenteils, flossen per Ende November rund 90 Millionen US-Dollar in Ausbaggerungs- und Bauarbeiten, 50 Millionen in neue Kräne und 10 Millionen in weitere Ausrüstung. Gegenüber 2010 ist die Zahl der jährlich abgefertigten Schiffe um 60 Prozent auf 2.100 gestiegen. Weiterlesen »

Der Hafen in Matarani an der Südküste Perus soll für 260 Millionen US-Dollar ausgebaut werden und so in zwei Jahren seine Logistikkapazität annähernd verdoppeln. Dies teilte die Betreibergesellschaft Terminal Internacional del Sur (Tisur) in Arequipa mit. Das Unternehmen hatte zuvor eine entsprechende Genehmigung des peruanischen Verkehrsministeriums sowie die Bescheinigung der Behörden erhalten, dass der Hafen die Sicherheitsstandards der Weltzollorganisation erfüllt. Weiterlesen »

Der Staatssekretär im Bundesbauministerium, Rainer Bomba, bricht heute zu einer einwöchigen Reise nach Ecuador und Peru auf, um mit Politikern und Verkehrsunternehmen Gespräche über die dort anstehenden Verkehrsinfrastruktur- und Stadtentwicklungsprojekte zu führen. Stationen sind Quito, Guayaquil, Lima und Arequipa, teilte das Ministerium gegenüber Peru-econ mit. Ziel sei, das bestehende Engagement deutscher Unternehmen zu unterstützen und weitere Beteiligungsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen an den Ausbauvorhaben zu schaffen. Weiterlesen »