Peru-Vision Wirtschaftsnachrichten Premium

Das Bundesentwicklungsminsterium unterstützt über die KfW-Bank Maßnahmen, mit denen der Verlust von Trinkwasser in den peruanischen Städten Chimbote und Tacna vermindert werden sollen. Im Jahr 2011 wurden für die operationelle Verbesserung des Verteilungsnetzes inklusive der Beschaffung von Ausrüstung und Materialen sowie Consultingleistungen 10 Millionen Euro zugesagt. Zudem ist der Bau einer Kläranlage in Chimbote geplant. Nach Angaben des dortigen Betreibers Sedachimbote hat die deutsche Seite hierfür ursprünglich 15 Millionen Euro vorgesehen; die Kosten würden inzwischen aber auf 35 Millionen Euro geschätzt. Eine Delegation des Bundesentwicklungsministeriums und der KfW war Ende November vor Ort, um über eine mögliche Ausweitung der Fördermittel zu sprechen. In Lima hat die KfW für ähnliche Projekte bereits Kredite gegeben. (Quellen: KfW, Sedachimbote)

Perus neue Regierung will die Landwirtschaft unter anderem durch mehr Technikeinsatz voranbringen. Agrarminister José Hernández Calderón stellte hierzu nun zwei Programme vor.

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In der peruanischen Küstenregion Lambayeque waren vor eineinhalb Jahren die Anlagen zur Bewässerung von über 40.000 Hektar landwirtschaftlicher Flächen fertiggestellt worden, und seither haben Agrarbetriebe ein Viertel davon in Beschlag genommen. Um den Wohnraum für die absehbar wachsende Zahl an Landarbeitern und deren Familien zu schaffen, will die Regierung eine neue Stadt mit letztendlich über 20.000 Wohnungen auf einem Gebiet von 730 Hektar errichten lassen. Sie gab jetzt einem Konsortium den Auftrag für die Infrastruktur, nämlich den Bau der Straßen und Wasserleitungen. Volumen: 450 Millionen Soles oder umgerechnet 120 Millionen Euro.

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30. Dezember 2015 · Kommentieren · Branchen/Themen: Wasserversorgung · Firmen:

In der Küstenzone Perus wird die nächste große Landbewässerung in Angriff genommen. Kurz vor Weihnachten unterzeichneten die Regierung der nordperuanischen Region Piura und ein Konsortium des italienischen Infrastrukturkonzerns Astaldi (51 %) mit dem lokalen Bauingenieurunternehmen Obrainsa (49 %) den Vertrag für den ersten Bauabschnitt des Projekts „Alto Piura“. Weiterlesen

In Peru planen derzeit mehrere Hersteller von Kunststoffrohren den Ausbau ihrer Produktionsstätten. So will das Unternehmen InyctoPlast in Arequipa im kommenden Jahr ein neues Werk errichten und zudem seine Kapazitäten in Lima erweitern. Vor einem Jahr habe man damit begonnen, die bestehende Fabrik mit Maschinen aus den USA zu modernisieren, sagt Firmenchef Marcel Maccagno in der Zeitung Gestion. Derzeit prüfe man Käufe in Italien, Österreich und Deutschland, um die Fertigung zu verbessern und die Produktpalette aus PVC-Rohren, entsprechendem Zubehör und Klebstoffen zu erweitern. Weiterlesen

Vor wenigen Tagen sind in der südperuanischen Stadt Arequipa die Verträge für ein großes Wasserbau- und Landwirtschaftsprojekt unterschrieben worden. Das Vorhaben mit dem Namen "Majes Siguas II" wird von den Firmen Cobra (Spanien) und Cosapi (Peru) für die Regionalregierung realisiert und bis zum Jahr 2035 lang betrieben.

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Die chinesische Minengesellschaft Jinzhao hat vom peruanischen Bergbauministerium grünes Licht für ihr schätzungsweise 1,5 Milliarden US-Dollar teures Vorhaben „Mina Pampa del Pongo“ erhalten. Sie plant einen Eisen-Tagebau in den Distrikten Bella Unión und Lomas, die zur Küstenprovinz Caravelí in der Region Arequipa gehören. Über 33 Jahre sollen dort jährlich 22,5 Millionen Tonnen Eisenerz gefördert und konzentriert bzw. verhüttet werden. Damit wäre es das größte Eisenbergwerk des Landes. Weiterlesen »

Bis zu 570 Megawatt und damit etwa zehn Prozent der benötigten Elektrizität in Peru soll das Wärmekraftwerk des Unternehmens Fenix Power produzieren, welches in diesen Tagen eingeweiht wurde. Nach Angaben des Energieministeriums handelt es sich um das erste Energieprojekt im Land, das von Anfang an als Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk operiert. Die zweite Besonderheit der Anlage, die sich an der Pazifikküste bei den Orten Las Salinas und Chilca südlich von Lima befindet, ist eine eingebaute Wasseraufbereitung. Durch Entsalzung und Filterung wandelt sie täglich 2.000 Kubikmeter Meer- in Trinkwasser um. Weiterlesen »

Im Wüstenstreifen längs der peruanischen Küste ist ein großes Gebiet für die Landwirtschaft gewonnen worden. Durch künstliche Bewässerungseinrichtungen wurden in Olmos in der Region Lambayeque 38.000 Hektar Land erschlossen und für weitere 5.500 Hektar Anbaufläche die Bewässerung modernisiert. Am 18. November wird die Regierung das Projekt einweihen. Das Landwirtschaftsministerium (Minagri) rechnet mit 40.000 neuen Arbeitsplätzen auf den Feldern. In den Siedlungen drumherum könnten sogar 200.000 Stellen entstehen und Investitionen von über einer halben Milliarde US-Dollar ausgelöst werden. Auf den neuen Flächen sollen Trauben, Avocados, Zitrusfrüchte, Quinoa (Hirse) und Zuckerrohr vor allem für den Export angebaut werden. Landwirtschaftsminister Juan Manuel Benites hat hierbei die asiatischen Märkte im Blick und will Anfang nächsten Jahres entsprechende Abkommen mit China, Japan, Südkorea und Thailand schließen. Weiterlesen »

Der peruanische Präsident Ollanta Humala hat im Kongress ein weiteres Maßnahmenbündel angekündigt, das der Wirtschaft über ihre derzeitige Schwächephase helfen soll. In der vergangenen Woche waren neue BIP-Daten bekanntgegeben worden, nach denen es im Juli ein Wirtschaftwachstum von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben hat. Dies könnte zwar der Anfang eines Aufwärtstrends sein, denn immerhin übertrifft die Rate jene vom Juni (+0,3 %), trotzdem ist man noch weit von dem – ohnehin zuvor abgesenkten – Wachstumsziel von vier Prozent für dieses Jahr entfernt. Wie berichtet, hatte die Wirtschaft im ersten Halbjahr merklich an Schwung verloren. Weiterlesen »