Peru-Vision Wirtschaftsnachrichten Premium

In dem Andenstädtchen Ambo ist Ende Juni ein Abfallentsorgungsystem, das vom Deutsch-Peruanischen Gegenwertfonds mitfinanziert wurde, eingeweiht worden. Der 5.000-Einwohner-Ort, in welchem der Hausabfall bisher, wie in den meisten Gemeinden Perus, auf eine nicht genehmigte, ungesicherte Müllkippe verbracht wurde, verfügt nun über eine Anlage zur Mülltrennung und Rückgewinnung recyclebaren Materials sowie zur Kompostproduktion, teilt die deutsche Botschaft in Lima mit. Weiterlesen »

Der Staatsbesuch von Bundespräsident Joachim Gauck in Peru wird vom 19. bis 24. März stattfinden. Neben politischen Gesprächen auf Regierungsebene und mit Parlamentariern wird das deutsche Staatsoberhaupt ein von Deutschland unterstütztes Ausbildungszentrum für Umwelttechniker besuchen und mit Unternehmern Korruptionsprobleme und soziale Verantwortung thematisieren. Auch ein Besuch der nationalen Gedenkstätte für die Opfer des bewaffneten Konflikts in der Zeit des Sendero Luminoso und eine Diskussion mit Vertretern der Zivilgesellschaft stehen auf dem Programm. Weiterlesen »

Pauschalurlaub auf den Kanaren? Für viele junge Menschen aus den westlichen Industrieländern ist das heute keine Option. Für diese Generation sollte eine Reise aufregend, individuell und sozial nachhaltig sein. Freiwilligendienste in Entwicklungsländern erfreuen sich aus diesem Grund schon seit Jahren wachsender Beliebtheit. Gerade nach Peru gehen viele Deutsche, um die Welt als Englischlehrer oder Tierschützer ein wenig besser zu machen und Erfahrungen zu sammeln. Weiterlesen »

Nahe den neugeschaffenen Agrarflächen in Olmos an der nordperuanischen Küste ist eine Stadt für über 50.000 Einwohner geplant. Nach den Worten des peruanischen Wohnungsbauministers Milton von Hesse soll diese auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden. Das Augenmerk liegt auf umweltschonende Materialen und Verfahren, durch die Wasser und Energie gespart werden. Im kommenden Februar werde man mit dem Vergabeprozess für die grundlegenden Arbeiten beginnen, so der Minister. Die lateinamerikanische Entwicklungsbank CAF hat ihre Unterstützung für das Vorhaben bereits zugesagt. Weiterlesen »

Der Weltklimagipfel in Lima (COP 20) ist an diesem Wochenende mit der für diese Mammutveranstaltungen üblichen Verlängerung abgeschlossen worden. Für den Gastgeber Peru bedeutete die UN-Konferenz auf jeden Fall einen Aufmerkskeitsgewinn in zweierlei Hinsicht. Über das Land wurde zwei Wochen lang in ausländischen und also auch deutschen Medien so viel berichtet wie selten, und zwar nicht unter Gesichtspunkten wie Busunglücke oder Meerschweinchen. Peruanische Zeitungen und Sender wiederum widmeten dem Klimathema zahlreiche Sonderberichte, sodass in der Bevölkerung das Bewusstsein dafür gewachsen sein dürfte. Hinzu kamen einige konkrete Vereinbarungen, die das Land betreffen. Wir greifen zentrale Punkte heraus: Weiterlesen »

Während der Weltklimagipfel in der peruanischen Hauptstadt noch tagt, sorgt Greenpeace für Wirbel im Land. Mitglieder der Organisation drangen in das Gebiet der Nasca-Linien – Bilder mit bis zu mehreren hundert Metern Länge, die von Indios vor über 1.500 Jahren in den Stein- und Sandboden einer Hochebene bei Ica gescharrt wurden – ein, um dort einen Slogan anzubringen, der zum Umdenken beim Ressourcenverbrauch auffordert. Die Umweltschutzvereinigung, die früher mit einer Indianer-Weissagung den Raubbau an der Natur anprangerte, zeigte dabei wenig Einfühlung für das indigene Erbe: Bei der Aktion soll das Monument beschädigt worden sein. Kommentatoren in Zeitungen und sozialen Medien in Peru äußern sich entsetzt, und die Regierung droht den Verursachern hohe Strafen an. Weiterlesen »

11. Dezember 2014 · 1 Kommentar · Branchen/Themen: Umwelt

Etwa 12.000 Menschen aus aller Welt nehmen dieser Tage an der Weltklimakonferenz (COP 20) in Perus Hauptstadt Lima teil – als Beobachter, Journalisten oder Delegierte. Auch die in Bonn ansässige Nichtregierungsorganisation Germanwatch ist mit einem Team von Klimaspezialisten vor Ort. Einen Tag vor dem Beginn der Klimaverhandlungen nahm es sich Zeit, ein bedrohtes Ökosystem zu besuchen: die Lomas de Amancaes. Weiterlesen »

16. Oktober 2014 · Kommentieren · Branchen/Themen: Energie, Umwelt

Infolge der Klimaerwärmung haben die Gletscher in den peruanischen Anden in den vergangenen 40 Jahren über 40 Prozent ihrer Ausdehnung verloren. Dies geht aus dem aktualisierten Bericht „Inventario de Glaciares y Lagunas Glaciares“ der Nationalen Wasserbehörde Perus hervor, der gestern mit Blick auf die demnächst stattfindende Weltklimakonferenz in Lima veröffentlicht wurde. Weiterlesen »

24. September 2014 · Kommentieren · Branchen/Themen: Umwelt

Norwegen und Deutschland wollen den Regenwaldschutz in Peru verstärkt fördern. Auf dem UN-Sondergipfel zum Klimaschutz in New York unterzeichneten die drei Länder eine entsprechende Absichtserklärung. Darin erklärte sich Peru bereit, seine CO2-Emissionen aus Entwaldung schnell zu reduzieren. Bis 2021 soll die dortige Landnutzung und Forstwirtschaft klimaneutral sein. Zudem sollen die Rechte der indigenen Waldbewohner deutlich ausgeweitet werden. Norwegen sagte als Unterstützung 300 Millionen US-Dollar bis zum Jahr 2020 zu; Deutschland  prüft, „je nach Fortschritten in Peru“ seine Hilfsgelder in bisher zweistelliger Millionenhöhe aufzustocken. Auch die amerikanische Entwicklungsbank BID wird eingebunden. Weiterlesen »

(Clic aqui para leer en español) Seit Mitte der 90er Jahre gibt es im peruanischen Parlament, dem Kongress, eine Gruppe von Abgeordneten, die sich der Freundschaft mit Deutschland verschrieben hat. Die „Liga Parlamentaria Amistad Perú-Alemania“ besteht derzeit aus 13 Mitgliedern, darunter die vor wenigen Tagen ernannte Ministerpräsidentin Ana Jara Velásquez, und ihr gehört somit ein Zehntel der insgesamt 130 Volksvertreter an. Geleitet wird die Parlamentariergruppe von dem Kongressabgeordneten Jesús Hurtado Zamudio. Wir befragten ihn zu Aufgaben, Perspektiven und den Beziehungen zu Deutschland. Weiterlesen »