Peru-Vision Wirtschaftsnachrichten Premium
Das peruanische Produktionsministerium plant Investitionen von 170 Millionen Sol (45 Mio. Euro) für den Ausbau der "Zona Franca de Tacna" (Zofratacna). Die Sonderwirtschaftszone in der südlichsten Region des Landes und damit in zentraler Lage an der südamerikanischen Pazifikküste besteht seit 25 Jahren; die dort ansässigen Industrie- und Handelsfirmen genießen Steuer- und Zollvorteile und können auf diverse technische und bauliche Einrichtungen zurückgreifen.

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Der Handel zwischen Deutschland und Peru hat sich im zurückliegenden Jahr etwas abgeschwächt. So sanken die deutschen Ausfuhren in das Andenland um 8,5 Prozent auf 834 Mio. Euro, hauptsächlich weil weniger Maschinen, Metallerzeugnisse und Gummiwaren verkauft wurden, während es in den Bereichen Kraftfahrzeuge, Chemie, elektrische Ausrüstungen und Pharma Zuwächse gab. Die Einfuhr aus Peru nach Deutschland verminderte sich um 1,5 Prozent auf 1,16 Milliarden Euro, bedingt durch Absatzrückgänge bei verarbeiteten Nahrungsmitteln und Metallen, wohingegen Erze, Landwirtschaftserzeugnisse und Bekleidung zulegten. Die Ergebnisse im Detail:

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In Frankreich, Großbritannien und Belgien ist Cacaosuyo schon zu haben, künftig soll die peruanische Schokoladenmarke auch in Deutschland und anderen nordeuropäischen Ländern erhältlich sein. Weiterlesen

Die peruanische Landwirtschafts-Kooperative Naranjillo hat eine größere Bestellung erhalten. Für 70.000 US-Dollar kauft der dänische Biogroßhändler Berrifine für einen Kunden in Hamburg 25 Tonnen Kakaobohnen. Dieser benötigt den Kakao als Überzug für Trockenfrüchte. Eingefädelt wurde das Geschäft von der regierungsnahen Förderagentur Sierra Exportadora. Weiterlesen auf Peru-Vision

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat jetzt in Peru ihr Firmen-Austauschprogramm „Globus“ gestartet. Geschäftsführer kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) aus den Bereichen Lebensmittelindustrie, Erneuerbare Energien, Maschinenbau/Elektrotechnik oder Textil sollen für Geschäftsvorhaben auf dem deutschen Markt geschult und mit deutschen Partnerunternehmen in Kontakt gebracht werden. Weiterlesen »

Auf der zurückliegenden Möbelmesse Interzum in Köln wurden noch wenig bekannte Holzarten aus Peru vorgestellt (wir berichteten), nun plant die deutsche Importfördergesellschaft Import Promotion Desk (IPD) eine Einkäuferreise zu entsprechenden Anbietern in Peru. Besucht werden Ende September/Anfang Oktober zehn Exporteure von Terrassendielen, Parkett und Schnittholz in den Regionen Lima, Madre de Dios und Loreto (weitere Infos hier). Die Forste dieser Betriebe haben das Zertifkat des Forest Stewardship Council (FSC), welches für eine nachhaltige Bewirtschaftung steht und sicherstellen soll, dass die Produkte aus legaler Abholzung stammen. Weiterlesen »

Der peruanische Fischproduzent Inversiones Prisco S.A.C. hat sein Verkaufsvolumen im vergangenen Jahr um 20 Prozent auf 42 Millionen US-Dollar gestiegert und hält im laufenden Jahr ein noch stärkeres Wachstum für möglich. Hierfür soll unter anderem die Diversifikation der Märkte sorgen, berichtet der Exportverband Adex. Vor drei Jahren hat das Unternehmen damit angefangen, in Frankreich Fertiggerichte zu verkaufen, 2014 wurden dies in Spanien, USA, Kanada und Brasilien fortgesetzt.

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Peru hat im vergangenen Jahr seine Ausfuhr an Schnittholz um 17 Prozent auf 67 Millionen US-Dollar gesteigert und damit den Rückgang im Vorjahr ausgeglichen. Nach den Zahlen des peruanischen Exporteurverbandes Adex ging über ein Drittel (24 Mio. USD) nach China, nächstgrößte Absatzmärkte sind Mexiko (17 Mio. USD) und die Vereinigten Staaten (9 Mio. USD), allerdings mit abnehmender Tendenz. Europäische Länder spielen im Vergleich dazu eine kleine Rolle, doch will das Wirtschafts- und Handelsbüro Peru (Ocex) in Hamburg, eine Einrichtung des peruanischen Außenwirtschaftsministeriums, die Vermarktung peruanischer Hölzer aus Forstbetrieben mit dem Nachhaltigkeitsiegel FSC intensivieren. Weiterlesen »

Wegen rückläufiger Absätze in ihren beiden wichtigsten Zielmärkten weichen die Exporteure von in Peru gefertigten T-Shirts und Polohemden nach Brasilien, Kanada und Deutschland aus. Dies berichtet der Außenhandelsverband Adex. Demnach sind die Ausfuhren nach Deutschland im Januar und Februar um 45 Prozent auf 1,5 Millionen US-Dollar gestiegen, während die Lieferungen in die USA um 23 Prozent auf 38 Millionen US-Dollar und nach Venezuela um 83 Prozent auf 1,5 Millionen US-Dollar schrumpften. Weiterlesen »

Das peruanische Agrarunternehmen Danper will in diesem Jahr Chia-Samen auf den Markt bringen und unter anderem auch nach Europa exportieren. Dies berichtet die Zeitung Gestion. Die zur Gattung der Salbei gehörenden Körner sind besonders reich an Omega-3-Fettsäuren und anderen Nährstoffen. Danper erntet bisher hauptsächlich Spargel, Paprika, Artischoken, Mango, Weintrauben und andere Obstsorten, hat aber auch Körnerfrüchte wie Quinoa und Gartenfuchschwanz (Kiwicha) auf seinen insgesamt 7.000 Hektar großen Feldern in Peru. Nach Deutschland liefert Danper bisher Spargel, Artischocken und Mango. Weiterlesen »