Peru-Vision Wirtschaftsnachrichten Premium

Der Erdgasanbieter Cálidda hat im vergangenen Jahr sein unterirdisches Leitungsnetz zur Belieferung von privaten und gewerblichen Kunden in Lima und Callao von 3.400 auf 4.700 Kilometer Gesamtlänge erweitert. Investiert wurden dafür 83 Millionen US-Dollar, wie aus dem kürzlich präsentierten Geschäftsbericht hervorgeht. Seit dem Jahr 2009, als das Unternehmen die staatliche Lizenz für die Versorgung der peruanischen Hauptstadtregion bekam, hat sich das Netz fast verfünffacht. Weiterlesen »

In Chilca südlich der peruanischen Hauptstadt Lima entstehen neue Fabriken für Metallverarbeitung. So hat dort das Metallbauunternehmen Consorcio Mecánico Comercial (Comeco) im Januar eine zehn Millionen US-Dollar teure Produktionsstätte auf 50.000 Quadratmeter Fläche in Betrieb genommen – als zweiten Standort neben seinem 12.000 großen Hauptsitz in Lima. Wie die Zeitung Gestion berichtet, will man dort vermehrt Stahlkonstruktionen für Industrieunternehmen herstellen und elektromechanische Montage anbieten; Verträge mit lokalen und deutschen Firmen seien in diesem Jahr geschlossen worden. Unter anderem wird Comeco das neue Werk von Cementos Pacasmayo in Piura und die Erweiterung des Bauunternehmens Yura in Arequipa beliefern. Weiterlesen »

Die Einfuhr von Kakaoprodukten aus Peru nach Deutschland hat sich im vergangenen Jahr um 43 Prozent auf 21 Millionen US-Dollar erhöht. Dies teilt das peruanische Außenhandelsministerium Mincetur anlässlich des „Kakao Kulturfestes“ in Ingelheim mit, auf dem Mitte Februar unter anderem peruanische Waren der Fair-Trade-Organisationen Gepa und Ethiquable, der Kooperative Pumacahua (Region Cusco) und der Firmen Amaz Foods und Shatell präsentiert wurden. Weiterlesen »

Peru hat im vergangenen Jahr eine reiche Quinoa-Ernte erlebt. Von der eiweißhaltigen und vielfältig einsetzbaren Körnerfrucht wurden 110.000 Tonnen und damit mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr eingefahren, vermeldete das Landwirtschaftsministerium (Minag) kürzlich. Damit hat Peru seine Stellung als weltgrößter Quinoa-Produzent gefestigt, gefolgt vom Nachbarland Bolivien. Weiterlesen »

Peru hat seine Agrarausfuhren im abgelaufenen Jahr um 21 Prozent auf 5,34 Milliarden US-Dollar gesteigert, wie das Landwirtschaftsministerium (Minag) in Lima mitteilt. Dies habe sowohl an der wachsenden Nachfrage als auch an steigenden Preisen gelegen. Die größten Zuwachsraten gab es bei Palmöl (+191 %), Quinoa (+130 %), Kakaopulver (+74 %), Avocados (+67 %) und Trauben (+16 %). Diese machten zusammen ein gutes Fünftel aller Agrarexporte aus. Weiterlesen »

Das peruanische Gesundheitsministerium steckt sich höhere Ziele für den Ausbau der medizinischen Versorgung im Land. Wie die Ressortchefin Midori De Habich dem Sender RPP sagte, sollen öffentliche Gelder von 8,4 Milliarden Soles (2,1 Mrd. Euro) für den Neu- oder Umbau von rund 200 Kliniken bereitgestellt werden. Zusammen mit privaten Partnern könnten so bis zu 15 Milliarden Soles (3,9 Mrd. Euro) investiert werden. Das Ministerium veranstaltet vom 9. bis 11. Oktober in Lima eine Road Show, um die Projekte vorzustellen. Anfang des Jahres waren noch deutlich geringere Summen kommuniziert worden (wir berichteten). Zum Gutteil ersetzen die neuen Krankenhäuser bisherige Gesundheitszentren. Weiterlesen »

Contitech, eine Tochtergesellschaft des Autozulieferers Continental, hat Anfang August einen eigenen Vertrieb für Textil- und Stahlseilfördergurte in Peru gestartet. Das Büro in Lima wird von Silvia Braatz geleitet. Als Kunden hat sie vor allem Minenbetreiber im Blick: „Der peruanische Bergbausektor ist der am schnellsten wachsende in Südamerika. Für die nächsten Jahre sind sehr viele Investitionen geplant; zudem verfügt Peru über eine Vielzahl von Bodenschätzen, die noch nicht erschlossen sind“, so Braatz. Weiterlesen »

Die Bauwirtschaft in Peru ist im vergangenen Jahr um 8,6 Prozent gewachsen und war damit der am zweitstärksten expandierende Sektor in dem Land. Aktuell besteht hoher Bedarf an Technologie und Knowhow im Bereich Fertigteile und modulare Bauweise für Wohnungen, in der Domotik, im Straßenbau, bei der Innenausstattung für Kaufhäuser und Restaurants sowie nach Baumaschinen und Werkzeugen. Vor diesem Hintergrund organisiert die SBS systems for business im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums und zusammen mit den Außenhandelskammern Mitte November eine fünftägige Geschäftsanbahnungsreise nach Peru und Bolivien für kleine und mittlere Bauunternehmen und Selbständige. Der Eigenanteil beträgt je nach Unternehmensgröße zwischen 500 und 1.000 Euro zuzüglich Reisekosten. Anmelden kann man sich bis zum 31. Juli hier.   Weiterlesen »

Lateinamerika und speziell Peru und Chile sind für die deutsche Elektroindustrie Zielmärkte mit überproportionalem Wachstum. Wie der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) mitteilt, verdoppelten sich zwischen den Jahren 2000 und 2013 die Exporte der Branche nach Lateinamerika von 2,1 auf 4,4 Milliarden Euro, während die weltweiten Ausfuhren nur um die Hälfte auf 158,3 Milliarden Euro zulegten. Die Elektroausfuhren nach Peru und Chile stiegen im selben Zeitraum sogar auf das Fünfeinhalbfache bzw. das Vierfache. Weiterlesen »

Der Vertriebspartner von Daimler in Peru, Divemotor, rechnet mit steigendem Absatz. Weil Minengesellschaften und Handelsunternehmen aus dem Osten des Landes ihre Fahrzeugflotte modernisieren, dürfte sich die Zahl der verkauften Mercedes-Lastwagen im laufenden Jahr von 2.200 auf 2.500 bis 2.600 erhöhen, sagte Geschäftsführer José Sáenz der Zeitung Gestion. Weiterlesen »