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Perus neue Regierung hat sich vorgenommen, den Stau bei den großen Infrastrukturprojekten des Landes aufzulösen. Hierzu gehören die geplanten Metrolinien in Lima und weitere Eisenbahnstrecken.

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In Lima wurde gestern offiziell mit dem Bau der zweiten Metrolinie begonnen. Im Beisein des peruanischen Präsidenten Ollanta Humala rissen Bagger alte Lagerhallen der Steuerbehörde Sunat im Stadtviertel Santa Anita ab, wo künftig ein 25 Hektar großer Rangierbahnhof der U-Bahnzüge entstehen wird. Die rund 30 Kilometer lange Verbindung mit 35 Stationen zwischen dem Stadtteil Ate und dem Hafen Callao bzw. dem Flughafen wird auf 5,5 Milliarden U-Dollar veranschlagt. Weiterlesen »

In der ersten Hälfte des kommenden Jahres will die peruanische Regierung ihren seit langem angekündigten Nationalen Schieneninfrastrukturplan vorlegen. Dies sagte Verkehrsminister José Gallardo Ku laut der amtlichen Nachrichtenagentur Andina auf der Tagung „Construyendo Conocimiento Para Mejores Políticas“vergangene Woche in Lima. Der 1.300 Kilometer langen Küstenbahn von Piura über Lima nach Ica dürfte in dem Papier keine hohe Dringlichkeit zugewiesen werden, obwohl sich der Verkehrsausschuss im peruanischen Parlament für das Projekt stark gemacht hatte (wir berichteten). In Anbetracht der hohen Kosten von 9,5 Milliarden US-Dollar müsse man überlegen, ob dies der richtige Moment für das Vorhaben sei, sagte der Minister und gab damit zu verstehen, dass er es derzeit für zu kostspielig hält. In einer Pressemitteilung seines Ministeriums bezeichnete er die Küstenbahn als „Projekt mit Zukunftsvision“. Weiterlesen »

Die staatliche Investitionsförderstelle Proinversion hat gekündigt, die Machbarkeitsstudie für die vierte Metrolinie in Lima in den nächsten Monaten auszuschreiben. Erst im Juli war der Planungswettbewerb für die dritte Linie ausgelobt und im September zugunsten eines europäischen Konsortiums entschieden worden (wir berichteten). Nach dem aktuellen Zeitplan soll der Bauauftrag für beide Stadtbahnprojekte 2016 erfolgen. Weiterlesen »

Der Wettbewerb um die Erstellung der Projektstudie für die dritte Metrolinie in Lima ist entschieden: Ein Konsortium der Firmen Ingerop Conseil ET Ingenierie (Frankreich), PricewaterhouseCoopers Corporate Finance (Spanien), PricewaterhouseCoopers S.Civilde (Peru), Bustren (Spanien), Alpha Consult (Peru) und Metropolitana Milanese (Italien) hat den Auftrag von der peruanischen Investitionsbehörde Proinversión erhalten. Die Kosten für die Planungen wurden auf 17,5 Millionen US-Dollar festgesetzt. Weiterlesen »

In Lima ist heute die zwölf Kilometer lange Erweiterung der Metrolinie 1 für den Publikumsverkehr in Betrieb gegangen. Die elektrifizierte Stelzenbahn verbindet das Stadtzentrum mit dem nördlichen Stadtteil San Juan de Lurigancho und schließt an den vor zweieinhalb Jahren eröffneten Abschnitt zwischen dem südlichen Stadtviertel Villa El Salvador und der Innenstadt an. Weiterlesen »

Kurz nach der Auftragsvergabe für die zweite Metrolinie in Lima hat Peru ein weiteres international beachtetes Verkehrsprojekt auf den Weg gebracht: Der argentinische Flughafenbetreiber Corporación América und die peruanische Andino Investment Holding haben den Zuschlag für die Errichtung und den 40-jährigen Betrieb eines neuen Flughafens nahe der Touristenstadt Cusco in den Anden bekommen. Mit dem Bau soll nach Abschluss von technischen und Umweltstudien in spätestens 18 Monaten begonnen werden. Ende 2018 könnten auf dem „Aeropuerto Internacional de Chinchero-Cusco“ die ersten Flugzeuge abheben. In dem 40.000 Quadratmeter großen Terminalgebäude sollen jährlich fünf Millionen Passagiere abgefertigt werden, bei einem Flugbetrieb rund um die Uhr. Nach einem späteren Ausbau soll die Kapazität auf acht Millionen Fluggäste steigen. Vorgesehen sind Direktverbindungen mit Großstädten des Kontinents. Weiterlesen »

Die peruanische Investitionsbehörde Proinversión hat heute den Auftrag für die zweite Metrolinie in Lima erteilt: Er geht an ein Konsortium der Unternehmen Cosapi (Peru), Salini Impregilo (Italien), Iridium Concesiones de Infraestructura (Beteiligung der spanischen ACS), Vialia Sociedad Gestora de Concesiones de Infraestructura (Beteiligung der spanischen FCC) und  Ansaldo (Italien), welches als einziges in dem Wettbewerb übriggeblieben war. Diese Firmen werden laut ihrem Gebot die 35 Kilometer lange unterirdische Strecke samt rollendem Material für 5,66 Milliarden US-Dollar einschließlich Steuern realisieren, wobei der Finanzierungsanteil des peruanischen Staates bei 3,7 Milliarden US-Dollar liegt. Dies bedeute für den Staat eine Einsparung von 170 Millionen US-Dollar gegenüber dem vorgegebenen Rahmen, so Proinversión. Weitere 490 Millionen US-Dollar zahlt die Regierung für benötigte Grundstücke. Weiterlesen »

Auf den allerletzten Metern sind zwei der drei Bieter für den Bau der unterirdischen Metrolinie 2 in Lima aus dem Wettbewerb ausgestiegen. Wie die peruanische Investitionsbehörde Proinversión bekannt gab, haben die beiden Konsortien, die von Odebrecht (Brasilien) und Graña y Montero (Peru) sowie von Astaldi (Italien) und ICA (Mexiko) geführt werden, keine finalen Gebote abgegeben, weil sie sich außerstande sehen, das Kostenlimit von 6,6 Milliarden US-Dollar einzuhalten. Weiterlesen »

Bahnprojekte und weitere Infrastrukturvorhaben in Peru ziehen das Interesse britischer Unternehmen auf sich. Vertreter von sechs Firmen und der Staatssekretär im britischen Außenministerium, Hugo Swire, informierten sich kürzlich über die Planungen für die Metrolinien 3 und 4 in Lima, das Einschienenbahnprojekt in Arequipa und die Privatisierung der Eisenbahn zwischen Huancayo und Huancavelica, teilte die peruanische Investitionsförderungsgesellschaft Proinversión mit. Weiterlesen »