Peru-Vision Wirtschaftsnachrichten Premium
Mit der Inbetriebnahme des landesweit vierten Windparks steuert diese Energieform nun 239 Megawatt zur Stromerzeugung in Peru bei. Nach Regierungsangaben sind das aber nur 1 Prozent des Windkraftpotentials des Landes. Ein Überblick zum Bestand und zu den geplanten Anlagen im Bereich der erneuerbaren Energien in Peru:

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Der peruanische Staat hat Aufträge für 13 Projekte zur Energieerzeugung aus Wind-, Solar- und Wasserkraft sowie Biomasse vergeben. Insgesamt geht es um eine Leistung von über 400 Megawatt bzw. eine Stromproduktion von 1740 Gigawattstunden im Jahr. Entstehen werden die Kraftwerke in den Regionen Ancash, Cajamarca, Ica, Lima, Moquegua und San Martín. Den Wettbewerb hatte die Aufsichtsbehörde Osinergmin wie berichtet im September ausgeschrieben; es beteiligten sich über 30 Firmen und Konsortien mit über 100 Projektvorschlägen.

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Die peruanische Energieaufsichtsbehörde Osinergmin hat ein weiteres Projektbündel für Erneuerbare Energien ausgeschrieben. Die „Cuarta subasta para el suministro de electricidad al Sistema Eléctrico Interconectado Nacional con Recursos Energéticos Renovables“ sieht den Bau von Windkraftwerken mit einer Leistung von 573 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr, kleinen Wasserkraftwerken mit je bis zu 20 Megawatt (insgesamt 450 GWh/Jahr) und Solaranlagen (415 GWh/Jahr) vor. Hinzu kommen verschiedene Biomasse-Anlagen: Stromerzeugung aus Holz und Pflanzen für je 125 GWh/Jahr sowie Müllverbrennung und Biogas für je 31 GWh/Jahr. Die Aufträge sollen im kommenden Januar vergeben werden; die Lizenzen haben eine Laufzeit bis zum Jahr 2038. Weiterlesen

04. August 2015 · Kommentieren · Branchen/Themen: Windkraft · Firmen:

Der Energiekonzern Contour Global, New York, will in Peru seine beiden Windparks erweitern. Zum einen ist ein zweiter Abschnitt für die Anlage Cupisnique in der Küstenprovinz Pacasmayo im Departement La Libertad geplant. Bisher erzeugt das Unternehmen dort 114 Megawatt. Es sollen 148 Megawatt hinzukommen. Zum anderen soll in der Provinz Talara im äußerten Norden des Landes der Windpark „Almirante Grau“ mit einer Leistung von 76 Megawatt errichtet werden. In derselben Gegend hat Contour ein Windkraftwerk mit 30 Megawatt. Weiterlesen auf Peru-Vision

Der chilenisch-peruanische Konzern Latin America Power (LAP) kommt mit der Entwicklung von Wasserkraftwerken in der zentralperuanischen Region Junín voran. Dieser Tage weihte Egejunín (Generación Eléctrica de Junín S.A.C.), ein Gemeinschaftsunternehmen von LAP und der peruanischen GCZ Energía, zwei Anlagen am Fluss Runatullo im Distrikt Mariscal Castilla ein. Diese erzeugen mit Pelton-Turbinen je 20 Megawatt und wurden für insgesamt rund 65 Millionen US-Dollar realisiert. Mit dem Bau wurde im Juni 2012 begonnen. Weiterlesen »

An der peruanische Südküste bahnt sich ein weiteres Windkraftprojekt an. Die hiesige Firma Energía Renovable del Sur S.A. hat dem Energieministerium (Minem) Pläne für die Errichtung von 33 Turbinen mit einer Gesamtleistung von 108 Megawatt in der Gegend von Marcona vorgelegt. Dort bauen bereits die spanische Cobra und Siemens einen Windpark (wir berichteten). Das neue Vorhaben mit dem Namen „Parque Eólico de San Juan“ soll 200 Millionen US-Dollar kosten. Dazu gehört auch der Bau einer 33 Kilometer langen Anschlussleitung ans nationale Stromnetz. Energía Renovale del Sur wurde 2011 in Lima gegründet. (Quellen: Minem, Perudalia)

Für den geplanten Windpark Samaca an der Südküste Perus haben die Behörden vor einigen Wochen die Umweltverträglichkeit bescheinigt. Wie das Wirtschaftsblatt Gestion nun berichtet, sollen die Bauarbeiten Ende 2015 beginnen und 2018 vollendet werden. Die Investitionssumme beläuft sich der Zeitung zufolge auf 287 Millionen US-Dollar, hiervon 183 Millionen für die Windturbinen, 34 Millionen reine Baukosten und 69 Millionen für Stromleitungen und ein Umspannwerk. Weiterlesen »

In den nordperuanischen Küstenregionen Talara und Pacasmayo gehen in diesen Wochen zwei Windparks ans Netz. Betreiber ist Energia Eolica, eine Tochtergesellschaft des US-Konzerns Contour-Global. Der Standort "Cupisnique" in Pacasmayo ist auf 114 MW ausgelegt, in Talara sind es 30,6 MW. Zusammen wurden 62 Turbinen der dänischen Marke Vestas installiert. Die Investionskosten beliefen sich auf 250 Millionen US-Dollar; hierfür gewährte die peruanische Entwicklungsbank Corporacion Financiera de Desarollo (Cofide) einen Kredit über 95 Millionen US-Dollar (wir berichteten).

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Siemens sieht in Peru besondere Wachstumsmöglichkeiten mit Gasturbinen. Wie der Leiter der Energie-Sparte in der lokalen Siemens-Gesellschaft, Carlos Travezaño, der Zeitung Gestión sagte, verhandelt man mit Enersur über drei Turbinen für das Kraftwerk in Ilo. Bis Jahresende könnten die Verträge unterschrieben werden und die Lieferung 2016 erfolgen. Auch in Mollendo, dem zweiten Kraftwerk, das in Zusammenhang mit der gerade in Auftrag gegebenen Gasoducto Sur geplant ist, würden drei Turbinen pro Jahr benötigt. Die beiden Kraftwerke sollen bis 2016 bzw. 2017 entstehen (wir berichteten). Daneben hofft das Unternehmen auf Aufträge für 50-MW-Turbinen in Industrieanlagen. Weiterlesen »

Siemens hat von der spanischen Cobra Energia einen weiteren Auftrag für den Windpark nahe der peruanischen Küstenstadt San Juan de Marcona erhalten. Bereits im vergangenen September hatte Cobra  für sein dortiges Windkraftwerk elf Siemens-Windturbinen mit einer Kapazität von 32 Megawatt bestellt (wir berichteten). Nun sollen 25 Windturbinen vom Typ SWT-3.0-108 und acht Einheiten der Getriebeanlage SWT-2.3-108 mit einer Leistung von 97 Megawatt hinzukommen. Das neue, ergänzende Windkraftwerk „Tres Hermanas“ soll im Juli 2015 in Betrieb gehen und sechs Jahre lang von Siemens gewartet werden. Weiterlesen »