Peru-Vision Wirtschaftsnachrichten Premium

Der Neuwagenverkauf ist in Peru auch im vergangenen Jahr zurückgegangen. Die Zahl sank laut Automobilverband Araper um acht Prozent auf 173.000, nachdem 2014 eine Reduktion von sieben Prozent und damit das Ende eines fünfjähriges Marktwachstums zu verzeichnen war. Andererseits gab es auf den anderen lateinamerikanischen Märkten im zurückliegenden Jahr höhere Einbußen im zweistelligen Prozentbereich. Bei PKW betrug das Minus in Peru sechs Prozent auf 130.000, bei leichten Nutzfahrzeugen wie Kleinbussen oder Lieferwagen elf Prozent auf 28.000 und bei schweren Lastwagen 16 Prozent auf 13.000. Weiterlesen

AgroPucalá, eine Landwirtschaftsorganisation für Rohrzucker nahe der peruanischen Küstenstadt Chiclayo, investiert sieben Millionen Soles (2 Mio. Euro) in ihre Fabrik. Im Februar sollen zwei Zentrifugen und Zerkleinerungsmaschinen des französischen Herstellers Fives Cail-KCP geliefert werden. Die Marke wird in Peru von M. Velarde Representaciones, Lima, vertreten. Laut AgroPucalá-Geschäftsführer Max Ayora Inoñán verarbeitet die Zuckermühle derzeit 1.500 Tonnen Rohrzucker pro Tag. Daneben verfügt das Unternehmen über eine Brennerei. Die Anbaufläche in Pucalá misst über 22.000 Hektar. (Quellen: Agropucala1, Agropucala2)

Am Firmensitz von Herrenknecht im baden-württembergischen Schwanau  ist die erste der beiden Tunnelbohrmaschinen, die für den Bau der unterirdischen Metrolinie 2 in Lima vorgesehen sind, den Auftraggebern sowie Beamten der peruanischen Infrastrukturaufsicht übergeben worden. Die Maschine hat ein Erddruckschild (Earth Pressure Balance, EPB) mit einem Durchmesser von 10,19 Metern und erstreckt sich 120 Meter in die Länge. Sie soll im ersten Quartal 2016 in Peru ankommen; ein weiterer baugleicher Typ wird später folgen. Weiterlesen

Die Landwirtschaftskooperative Norandino will im kommenden Jahr eine Kakao-Verarbeitungsanlage im nordperuanischen Piura einrichten. Wie Geschäftsführer Santiago Enrique Paz López der Nachrichtenagentur Agraria.pe sagte, sollen dort zunächst Kakaomasse und -likör hergestellt werden, später auch Schokolade. Weiterlesen

ThyssenKrupp plant in Peru den Bau eines zusätzlichen Servicestandorts im Bereich der Zement- und Rohstoffindustrie. Dies kündigt der Konzern in seinem jüngsten Jahresbericht an. Zeitpunkt und Ort stehen aber noch nicht fest, teilt das Unternehmen auf Nachfrage mit. Bisher hat ThyssenKrupp eine Niederlassung für Bau-, Infrastruktur- und Aufzugtechnik in Lima sowie seit 2007 im südperuanischen Matarani ein Servicecenter für die Ausrüstung von Zement-, Kalk- und Bergwerken. Weiterlesen

Im nordperuanischen Piura ist jetzt ein Verpackungswerk für Rohzucker eingeweiht worden. Die zwei Millionen US-Dollar teure Anlage dient der Kleinbauernvereinigung Cooperativa Agraria Norandino, der nach eignen Angaben 8.000 Erzeuger von Zucker, Kakao, Kaffee und Früchten in den Regionen Piura, Cajamarca, Tumbes, Lambayeque, San Martín und Amazonas angehören. Weiterlesen

Die zum Energiekonzern Enel bzw. Endesa gehörende Empresa Eléctrica de Piura (Eepsa) hat bei Siemens eine Gasturbine im Wert von etwa 30 Millionen US-Dollar bestellt. Dies berichtet die peruanische Nachrichtenagentur Andina. Die Turbine ist für die Erneuerung des Kraftwerkes Central Térmica de Malacas in der Region Piura vorgesehen, welche bis zum Jahr 2017 für ingesamt 55 Millionen US-Dollar mit effizienterer Technik ausgerüstet werden soll. Das Siemens-Produkt hat eine Leistung von 52 Megawatt. Weiterlesen

ThyssenKrupp hat vom mexikanischen Bergbauunternehmen Southern Copper den Auftrag für ein sogenanntes Brecher-Band-System bekommen, welches in der Kupfermine Cuajone Erz von der Tagebaugrube zum Konzentrator befördern soll. Der Abbau in der südperuanischen Region Tacna erfolgt schon seit 1976, bisher wurde das Erz mit einer sechs Kilometer langen Eisenbahn transportiert. Das neue Förderband wird diese voraussichtlich im kommenden Jahr ersetzen. Weiterleiten

Der mexikanische Mischkonzern Elementia hat in Peru mit dem Bau einer Fabrik zur Herstellung von Plastikabdeckungen für Gebäudedächer begonnen. Die Investitionen belaufen sich 19 Millionen US-Dollar, mit der Inbetriebnahme rechnet man gegen Ende 2016. Die Produktion in Chilca 60 Kilometer südlich von Lima soll sich dadurch von 9.600 auf 13.600 Tonnen im Jahr erhöhen. Zudem will man seine Kapazitäten von Lima an den neuen Standort verlagern. Die Erzeugnisse sind für Wohn- und Gewerbegebäude in Peru, Ecuador, Kolumbien und Costa Rica gedacht. (Quelle: Börsenmitteilung von Elementia)

In Peru planen derzeit mehrere Hersteller von Kunststoffrohren den Ausbau ihrer Produktionsstätten. So will das Unternehmen InyctoPlast in Arequipa im kommenden Jahr ein neues Werk errichten und zudem seine Kapazitäten in Lima erweitern. Vor einem Jahr habe man damit begonnen, die bestehende Fabrik mit Maschinen aus den USA zu modernisieren, sagt Firmenchef Marcel Maccagno in der Zeitung Gestion. Derzeit prüfe man Käufe in Italien, Österreich und Deutschland, um die Fertigung zu verbessern und die Produktpalette aus PVC-Rohren, entsprechendem Zubehör und Klebstoffen zu erweitern. Weiterlesen