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In den zurückliegenden Monaten sind Pläne für neue Anlagen von Stahl- und Metallbaufirmen in Peru bekannt geworden. Die Projekte und Beteiligten im Überblick:

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Der Handel zwischen Deutschland und Peru hat sich im zurückliegenden Jahr etwas abgeschwächt. So sanken die deutschen Ausfuhren in das Andenland um 8,5 Prozent auf 834 Mio. Euro, hauptsächlich weil weniger Maschinen, Metallerzeugnisse und Gummiwaren verkauft wurden, während es in den Bereichen Kraftfahrzeuge, Chemie, elektrische Ausrüstungen und Pharma Zuwächse gab. Die Einfuhr aus Peru nach Deutschland verminderte sich um 1,5 Prozent auf 1,16 Milliarden Euro, bedingt durch Absatzrückgänge bei verarbeiteten Nahrungsmitteln und Metallen, wohingegen Erze, Landwirtschaftserzeugnisse und Bekleidung zulegten. Die Ergebnisse im Detail:

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In Chilca südlich der peruanischen Hauptstadt Lima entstehen neue Fabriken für Metallverarbeitung. So hat dort das Metallbauunternehmen Consorcio Mecánico Comercial (Comeco) im Januar eine zehn Millionen US-Dollar teure Produktionsstätte auf 50.000 Quadratmeter Fläche in Betrieb genommen – als zweiten Standort neben seinem 12.000 großen Hauptsitz in Lima. Wie die Zeitung Gestion berichtet, will man dort vermehrt Stahlkonstruktionen für Industrieunternehmen herstellen und elektromechanische Montage anbieten; Verträge mit lokalen und deutschen Firmen seien in diesem Jahr geschlossen worden. Unter anderem wird Comeco das neue Werk von Cementos Pacasmayo in Piura und die Erweiterung des Bauunternehmens Yura in Arequipa beliefern. Weiterlesen »

Der peruanische Baustahl-Zulieferer Precor errichtet in Chilca südlich von Lima eine neue Fabrik für 40 Millionen US-Dollar. Wie die Zeitung Gestion berichtet, sollen damit zwei bestehende Werke im Stadtgebiet ersetzt und die Voraussetzung für die Fertigung höherwertiger Teile geschaffen werden. Derzeit produziert das Unternehmen hauptsächlich Stahlrohre und -träger, Bleche und Abdeckungen aus Stahl und Wärmeisolatoren. Die neue Anlage auf einem 12 Hektar großen Areal soll im kommenden Jahr eröffnen. Weiterlesen »

Die peruanische Volkswirtschaft ist 2014 um 2,4 Prozent gewachsen und damit weniger als halb so stark wie im Jahr zuvor. Nach den heute veröffentlichten Zahlen des Statistikamtes INEI schwächelten vor allem die beiden größten Wirtschaftssektoren, der Bergbau (-0,8%) und das verarbeitende Gewerbe (-3,3%), sowie der Fischfang (-28%), während sich die Bereiche Finanzen (+12,6%), Leasing für Firmen (+6,6%), Telekommunikation (+6,5%), Energie- und Wasserversorgung (+4,9%), Gastgewerbe (+4,5%) und Handel (+4,4 %) überdurchschnittlich entwickelten. Abgesehen vom Handel, dem drittwichtigsten Wirtschaftszweig in Peru, entfallen auf diese Wachstumsträger aber nur kleine BIP-Anteile von jeweils etwa zwei bis vier Prozent. Mittelgroße Branchen wie Landwirtschaft (+1,4%), Bau (+1,7%) und das Transportwesen (+2,7%) expandierten nur moderat.  Weiterlesen »

Die Wachstumsraten der peruanischen Volkswirtschaft haben sich im laufenden Jahr kontinuierlich verringert. Im Juni lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur noch um 0,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, berichtet heute das nationale Statistikamt INEI. Für das gesamte erste Halbjahr ergibt sich ein Zuwachs von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und somit deutlich unterhalb der Steigerungen von über fünf bzw. sechs Prozent in den beiden Vorjahren. Das verarbeitende Gewerbe und der Bergabu als die beiden bedeutendsten Wirtschaftszweige stagnierten im Halbjahresvergleich bei +0,4 bzw. +0,1 Prozent, während der Handel als nächst größerer Sektor um 4,8 Prozent zulegte. Die Landwirtschaft verzeichnete ein Nullwachstum; Bau (+2,4%) und Transportwesen (+3%) wuchsen unterdurchschnittlich. Weiterlesen »