Peru-Vision Wirtschaftsnachrichten Premium
Der Handel zwischen Deutschland und Peru hat sich im zurückliegenden Jahr etwas abgeschwächt. So sanken die deutschen Ausfuhren in das Andenland um 8,5 Prozent auf 834 Mio. Euro, hauptsächlich weil weniger Maschinen, Metallerzeugnisse und Gummiwaren verkauft wurden, während es in den Bereichen Kraftfahrzeuge, Chemie, elektrische Ausrüstungen und Pharma Zuwächse gab. Die Einfuhr aus Peru nach Deutschland verminderte sich um 1,5 Prozent auf 1,16 Milliarden Euro, bedingt durch Absatzrückgänge bei verarbeiteten Nahrungsmitteln und Metallen, wohingegen Erze, Landwirtschaftserzeugnisse und Bekleidung zulegten. Die Ergebnisse im Detail:

Um den Artikel zu lesen, loggen Sie sich bitte ein, wenn Sie Abonnent sind. Falls Sie kein Abonnent sind, können Sie sich hier registrieren. Das Abo kostet 10 Euro im Monat und endet am 30.12. 2016.
ThyssenKrupp hat vom mexikanischen Bergbauunternehmen Southern Copper den Auftrag für ein sogenanntes Brecher-Band-System bekommen, welches in der Kupfermine Cuajone Erz von der Tagebaugrube zum Konzentrator befördern soll. Der Abbau in der südperuanischen Region Tacna erfolgt schon seit 1976, bisher wurde das Erz mit einer sechs Kilometer langen Eisenbahn transportiert. Das neue Förderband wird diese voraussichtlich im kommenden Jahr ersetzen. Weiterleiten

Die Eisenbahngesellschaft Perurail soll ab Januar 2016 für 15 Jahre das aus dem Bergwerk in Las Bambas (Region Apurimac) gewonnene Kupfererz zum Seehafen Matarani befördern. Die australische Mehrheitsgesellschaft des Minenbetreibers, MMG Limited, welche wiederum seit vergangenem Jahr China Minmetals gehört (wir berichteten) zahlt hierfür 490 Millionen US-Dollar insgesamt bzw. 32,6 Millionen US-Dollar pro Jahr. Nach früheren Angaben sollen in Las Bambas  jährlich 315.000 Tonnen abgebaut werden, somit 800 bis 900 Tonnen pro Tag. Der Vertrag zwischen beiden Seiten sieht außerdem vor, dass Perurail vor dem Laufzeitbeginn für 76 Millionen US-Dollar Lokomotiven, Waggons und Rangiergerät für 76 Millionen US-Dollar für den Einsatz kauft. Weiterlesen »

Von Brasiliens Atlantikküste, quer durch das Land, den ganzen Kontinent bis zur peruanischen Pazifikküste soll sie führen: eine neue, schätzungsweise 10 Milliarden US-Dollar teure und 8.000 Kilometer lange Eisenbahnlinie, mit der Gütertransporte zwischen der China, Peru und der größten lateinamerikanischen Wirtschaft schneller vonstatten gehen. Nachdem es Mitte letzten Jahres Regierungsgespräche über das Mammutvorhaben gegeben hatte (wir berichteten), wurden auf der Visite des chinesischen Premierministers Li Keqiang in Brasilien und Peru vergangene Woche Vereinbarungen hierzu unterschrieben.
Weiterlesen »

20. Mai 2015 · Kommentieren · Branchen/Themen: Erze · Firmen:

Das peruanische Bergbauunternehmen Minsur will trotz sinkender Gewinne seine jährlichen Investitionen in Anlagen bei gut 100 Millionen US-Dollar halten. Laut der Zeitung Gestion will es dadurch in den kommenden vier Jahren die Produktion um 40 Prozent ausweiten. Weiterlesen »

In der südperuanischen Stadt Arequipa findet vom 21. bis  25 September die „Perumin“, eine der größten Bergbaumessen der Welt statt. Es ist die 32. Ausgabe der im zweijährigen Turnus wiederkehrenden Branchenschau. Beim letzten Mal hatten 40 deutsche Unternehmen teilgenommen, für dieses Jahr haben sich rund 30 angemeldet (Liste hier). Unterstützt wird die Präsenz vom Bundeswirtschaftsministerium, den Verbänden AUMA und VDMA sowie der AHK in Lima. Wie aus einer Mitteilung der Messeorganisation hervorgeht, ist ein Messetag mit Deutschland-Schwerpunkt geplant. Zur Vorbereitung reiste die Leiterin der Wirtschaftsreferats der Deutschen Botschaft in Lima, Carola Müller-Holtkemper, kürzlich mit einer Delegation nach Arequipa.   Weiterlesen »

Die Minengesellschaft Southern Copper meldet, vom peruanischen Bergbauministerium die Genehmigung für den Ausbau seiner Kupferförderung bei Tacna in Südperu erhalten zu haben. Die dort geplante Anlage zur Konzentration von Kupfererz soll die Fördermenge von täglich 60.000 Tonnen im Bergwerk Toquepala verdoppeln. Veranschlagt wird die neue Investition mit 1,2 Milliarden US-Dollar. Der Bau soll binnen 22 Monaten entstehen. Weiterlesen »

Die Importe peruanischer Waren nach Deutschland haben sich 2014 nach einem scharfen Einbruch im Vorjahr erholt. So wurden nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wieder etwas mehr Erze und deutlich mehr Agrarerzeugnisse, Nahrungsmittel, Kleidungsstücke und chemische Erzeugnisse eingeführt. Umgekehrt nahm der Handel von Deutschland nach Peru leicht ab, was vor allem an Rückgängen im Kraftfahrzeugbereich und bei elektrischen Ausrüstungen lag. Die Maschinenexporte legten indessen um vier Prozent weiter zu, ebenso gab es Zuwächse bei Elektrogeräten, Metallerzeugnissen, Pharmaprodukten sowie Gummi- und Kunststoffwaren. Weiterlesen »

08. Februar 2015 · Kommentieren · Branchen/Themen: Chemie, Erze, Rohstoffe · Firmen:

Die an der Börse in Lima notierte Bergbaugesellschaft Buenaventura will an ihrem Standort Río Seco in der Provinz Hural eine Anlage zur elektrolytischen Gewinnung von reinem Kupfer bauen. Vizechef Raúl Benavides visiert für die Fertigstellung das Jahr 2018 an, berichtet das Magazin Proactivo auf seiner Internetseite. Die nach neuestem Stand konzipierte Raffinerie soll jährlich 50.000 Tonnen des Halbedelmetalls erzeugen. In Río Seco entsteht bereits ein Komplex, der Silber von Mangan reinigt und als Nebenprodukt Mangansulfat erzeugt. Weiterlesen »

Die chinesische Minengesellschaft Jinzhao hat vom peruanischen Bergbauministerium grünes Licht für ihr schätzungsweise 1,5 Milliarden US-Dollar teures Vorhaben „Mina Pampa del Pongo“ erhalten. Sie plant einen Eisen-Tagebau in den Distrikten Bella Unión und Lomas, die zur Küstenprovinz Caravelí in der Region Arequipa gehören. Über 33 Jahre sollen dort jährlich 22,5 Millionen Tonnen Eisenerz gefördert und konzentriert bzw. verhüttet werden. Damit wäre es das größte Eisenbergwerk des Landes. Weiterlesen »