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Perus neuer Präsident Pedro Pablo Kuczynski will den wirtschaftsfreundlichen Kurs seiner Vorgänger fortsetzen. Dass seine Partei im ebenfalls neugewählten Kongress in der Minderheit ist gegenüber den Fujimoristen (deren Kandidatin bei den Präsidentschaftswahlen Kuczynski nur sehr knapp unterlag), sollte in dieser Hinsicht kein Hindernis sein, denn wirtschaftspolitisch stehen sich beide Lager nahe – es sei denn, die Fujimori-Opposition setzt aus taktischen Gründen auf Blockade. Bislang hat Kuczynski aber nur einige wenige konkrete Maßnahmen benannt, die er umzusetzen plant. In seiner ersten Rede zum Nationalfeiertag am 28. Juli waren es drei Themenkomplexe, die wirtschaftlich von Bedeutung sind. Weiterlesen »

Die peruanische Wirtschaft behält ihr vergleichsweise hohes Wachstumstempo einstweilen bei. Das Bruttoinlandsprodukt lag im ersten Quartal 2016 um 4,4 Prozent über dem Vorjahreswert und expandierte damit fast genauso schnell wie im starken Schlussquartal von 2015. Die Vergleichswerte betrugen 2014 noch 2,4 Prozent und 2015 3,3 Prozent.

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Das Bruttoinlandsprodukt in Peru übertraf im zweiten Quartal den Vergleichswert des Vorjahres um 3 Prozent, nach einem Plus von 1,7 Prozent im ersten Quartal und nur 1,0 Prozent im Dreimonatszeitraum davor. Für das erste Halbjahr ergibt sich nach den Zahlen des peruanischen Statistikamtes Inei somit ein Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent, was der Steigerungsrate von 2014 entspricht, aber im Vergleich zu den Jahren davor wenig ist. Weiterlesen auf Peru-Vision

Das peruanische Bruttoinlandsprodukt lag im ersten Quartal um 1,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im März übertraf es den Vergleichswert um 2,7 Prozent, der höchste Zuwachs seit elf Monaten, berichtet das nationale Statistikamt Inei. Im Schlussquartal 2014 hatte die Steigerungsrate nur 1,0 Prozent betragen. Damit hat Perus Wirtschaft etwas an Schwung gewonnen, gegen den überwiegenden Trend in Lateinamerika. Dennoch erreicht die Dynamik weder die Werte der Vorjahre von fünf und mehr Prozent noch die für das Gesamtjahr aufgestellten Prognosen von 3,5 bis 4 Prozent. Weiterlesen »

Die peruanische Volkswirtschaft ist 2014 um 2,4 Prozent gewachsen und damit weniger als halb so stark wie im Jahr zuvor. Nach den heute veröffentlichten Zahlen des Statistikamtes INEI schwächelten vor allem die beiden größten Wirtschaftssektoren, der Bergbau (-0,8%) und das verarbeitende Gewerbe (-3,3%), sowie der Fischfang (-28%), während sich die Bereiche Finanzen (+12,6%), Leasing für Firmen (+6,6%), Telekommunikation (+6,5%), Energie- und Wasserversorgung (+4,9%), Gastgewerbe (+4,5%) und Handel (+4,4 %) überdurchschnittlich entwickelten. Abgesehen vom Handel, dem drittwichtigsten Wirtschaftszweig in Peru, entfallen auf diese Wachstumsträger aber nur kleine BIP-Anteile von jeweils etwa zwei bis vier Prozent. Mittelgroße Branchen wie Landwirtschaft (+1,4%), Bau (+1,7%) und das Transportwesen (+2,7%) expandierten nur moderat.  Weiterlesen »

Die peruanische Volkswirtschaft scheint wieder etwas an Fahrt zu gewinnen. Nach den heute veröffentlichen Zahlen des Nationalen Statistikamts Inei übertraf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im September den Vorjahreswert um 2,7 Prozent. In den beiden Vormonaten lagen die Raten nur bei 1,3 Prozent und im Juni sogar nur bei 0,3 Prozent. Auf Neun-Monats-Sicht ergibt sich nun ein Wirtschaftswachstum von 2,8 Prozent, was im Vergleich zu den Vorjahren sehr niedrig, im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Staaten aber überdurchschnittlich ist. Weiterlesen »

Der peruanische Präsident Ollanta Humala hat im Kongress ein weiteres Maßnahmenbündel angekündigt, das der Wirtschaft über ihre derzeitige Schwächephase helfen soll. In der vergangenen Woche waren neue BIP-Daten bekanntgegeben worden, nach denen es im Juli ein Wirtschaftwachstum von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben hat. Dies könnte zwar der Anfang eines Aufwärtstrends sein, denn immerhin übertrifft die Rate jene vom Juni (+0,3 %), trotzdem ist man noch weit von dem – ohnehin zuvor abgesenkten – Wachstumsziel von vier Prozent für dieses Jahr entfernt. Wie berichtet, hatte die Wirtschaft im ersten Halbjahr merklich an Schwung verloren. Weiterlesen »

Die Wachstumsraten der peruanischen Volkswirtschaft haben sich im laufenden Jahr kontinuierlich verringert. Im Juni lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur noch um 0,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, berichtet heute das nationale Statistikamt INEI. Für das gesamte erste Halbjahr ergibt sich ein Zuwachs von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und somit deutlich unterhalb der Steigerungen von über fünf bzw. sechs Prozent in den beiden Vorjahren. Das verarbeitende Gewerbe und der Bergabu als die beiden bedeutendsten Wirtschaftszweige stagnierten im Halbjahresvergleich bei +0,4 bzw. +0,1 Prozent, während der Handel als nächst größerer Sektor um 4,8 Prozent zulegte. Die Landwirtschaft verzeichnete ein Nullwachstum; Bau (+2,4%) und Transportwesen (+3%) wuchsen unterdurchschnittlich. Weiterlesen »

Die peruanische Volkswirtschaft hat das Jahr 2014 mit nachlassender Dynamik begonnen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) übertraf laut jüngsten Zahlen des Statistikamtes Inei im ersten Quartal den Vorjahreswert um 4,8 Prozent, nachdem im Vorjahr die Wachstumsraten noch klar über fünf Prozent gelegen hatten. Die beiden größten Sektoren, das verarbeitende Gewerbe und der Bergbau, legten gegenüber dem Vorjahresquartal nur um 2,9 bzw. 4,7 Prozent zu, während der Handel und die Baubranche als nächst größere Wirtschaftszweige immerhin um rund 5,2 Prozent expandierten. Die Landwirtschaft, die zum BIP ähnlich viel beträgt wie der Bau, ist indessen kaum gewachsen (+0,8 %). Den prozentual höchsten Zuwachs weist die Finanzwirtschaft auf (+13,8 %). Weiterlesen »

Die Bedeutung des Bergbaus hat sich für die peruanische Wirtschaft seit Mitte der 90er Jahre mehr als verdreifacht. Lag der Anteil dieses Sektors 1994 noch bei 4,7 Prozent der gesamten Wertschöpfung, so waren es 2007 knapp 15 Prozent. In den nachfolgenden Jahren dürfte er weiter zugenommen haben. Weiterlesen »