Ausnahmezustand in SJL, SMP und Sullana: Verbote und Sicherheitsmaßnahmen

Ausnahmezustand in SJL, SMP und Sullana: Verbote und Sicherheitsmaßnahmen
Ausnahmezustand in Piura: Regierung setzt auf Sicherheit und Ordnung

Festveranstaltungen in den Stadtteilen SJL, SMP und Sullana sowie in einigen Bezirken der Provinz Piura sind in der Zeit von Mitternacht bis 4 Uhr morgens vorerst nicht erlaubt. Mit dieser Maßnahme reagiert die Regierung auf die steigende Kriminalität in diesen Gebieten, die wiederholt für Unruhen gesorgt hat.

Am vergangenen Dienstag, dem 19. September, wurde offiziell der Ausnahmezustand für die Stadtteile SJL, SMP, Sullana und mehrere Bezirke der Provinz Piura erklärt. Ein Schritt, der angesichts der eskalierenden Kriminalität in diesen Regionen notwendig wurde. Durch das Dekret Nr. 105-2023-PCM wurde nun beschlossen, dass gesellschaftliche Zusammenkünfte und Veranstaltungen von Mitternacht bis 4 Uhr morgens untersagt sind.

In Artikel 4 dieser öffentlichen Bekanntmachung erklärt die Regierung diese Aussetzung, sodass jegliche Veranstaltung, die in diesen Stunden stattfindet, von den Sicherheitskräften mit Unterstützung der Streitkräfte gerechtfertigt unterbrochen wird.

„Von 00:00 Uhr bis 04:00 Uhr sind soziale Veranstaltungen und Shows in den in Artikel 1 dieses Dekrets genannten Gebieten ausgesetzt“, heißt es in dieser Ankündigung.

Doch was besagt eigentlich Artikel 1 dieses Dekrets?

In eben diesem ersten Dekret erklärt die Regierung, dass die Stadtteile SJL, SMP und mehrere Gebiete der Provinz Piura für einen Zeitraum von 60 Kalendertagen unter den Ausnahmezustand gestellt werden. Dieser Schritt soll dazu dienen, der Kriminalitätswelle Einhalt zu gebieten und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

Darüber hinaus wurde betont, dass die Aufrechterhaltung der inneren Ordnung in den Händen der Nationalpolizei liegt, während die Streitkräfte lediglich als Unterstützung fungieren und den Anweisungen der Polizei in Bezug auf die Schutzgebiete Folge leisten.