Die Bedrohung des grünen Goldes: Kriminelle Kartelle und widrige Wetterbedingungen gefährden die Limettenindustrie

Die Bedrohung des grünen Goldes: Kriminelle Kartelle und widrige Wetterbedingungen gefährden die Limettenindustrie
grünen Goldes

Der scharfe Geschmack der Limette, ein Grundnahrungsmittel in den Küchen von Mexiko bis Perù, sieht sich einer beispiellosen Bedrohung gegenüber. Die Erschütterung in der Kalkindustrie, bekannt als das „grüne Gold“, ist größtenteils auf die aggressive Preisgestaltung der kriminellen Kartelle und ungünstige Wetterbedingungen zurückzuführen, die sich auf die Kalkernte auswirken.

Der Einfluss der Kartelle auf den Kalkhandel Organisierte Kriminalitätsgruppen im Westen Mexikos haben die Kalkindustrie in einem Maße manipuliert, dass die Preise seit Januar 2021 um das Dreifache gestiegen sind. Dieser astronomische Preis ist eine Kombination aus kontinuierlicher Produktion, Export, warmem Wetter und konstanten Gesundheitskosten im Verhältnis zur Inflation.

Kartelle wie das Jalisco New Generation Cartel (JNGC) haben vom lukrativen Kalkhandel profitiert, einer Milliardenindustrie. Ihr Konflikt mit den United Cartels, einer Koalition local Gruppen, hat zu einer verstärkten Kontrolle über die Kalkproduzenten geführt und zu erheblichen Ernteausfällen bei Limetten.

Der Green Hours-Markt

Auswirkungen auf lokale Kalkproduzenten Die Kartelle haben nicht nur die Preise für Limetten festgelegt, sondern kontrollieren auch die gesamte Branche, indem sie entscheiden, wann und ob Limetten geerntet werden sollen. Dies hat viele Bauern dazu veranlasst, ihre Felder aufzugeben, um Zusammenstöße mit den Kartellen zu vermeiden, während andere gewaltsam vertrieben wurden. Große Mengen an Limetten wurden während des Transports gestohlen, was das Problem weiter verschärft hat.

Die Reaktion auf das Regime und die weltweite Aktion als Reaktion auf diese Krise waren mehr als 2.800 Soldaten der mexikanischen Armee und der Nationalgarde, um den Wert der Karte zu steigern. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen bleibt jedoch abzuwarten. Diese Situation hat auch zu einem Anstieg der Avocadopreise geführt, einer weiteren wichtigen Exportware aus Michoacán, und lässt eine mögliche Preissteigerung bei Taco-Produkten befürchten.

Der Einfluss der Kartelle auf die Limetten- und Avocadoindustrien in Mexiko hat weltweite Auswirkungen. Mit der wachsenden Beliebtheit der mexikanischen Küche im Ausland kann jede Unterbrechung der Limetten- und Avocadoversorgung weitreichende Folgen haben. In den USA wird beispielsweise befürchtet, dass die Preiserhöhung für Limetten zu erheblichen Steigerungen bei mexikanischen Lebensmitteln führen könnte.

Wetterstörungen in Perù In Perù haben die Preise für Lebensmittel, insbesondere für Limetten, aufgrund vermehrter Niederschläge durch El Niño Rekordhöhen erreicht. Übermäßige Niederschläge haben die Blüte der Limettenpflanze verhindert, was zu geringeren Limettenproduktionen geführt hat. Eine Rückkehr zu normalen Erträgen wird voraussichtlich mindestens 3-4 Monate dauern, und der Mangel kann bis Ende 2024 anhalten.

Limetten spielen eine entscheidende Rolle in der peruanischen Küche, insbesondere in nationalen Gerichten wie Ceviche. Der aktuelle Preisanstieg der Limette hat den Geschmack von Gerichten wie Ceviche erheblich beeinflusst, da Restaurants versuchen, jeden Tropfen aus den Limetten herauszuholen und das Gericht oft bitter macht.

Fazit Der wachsende Einfluss der Kartelle in der Kalkindustrie im Westen Mexikos und die ungünstigen Wetterbedingungen in Peru stellen eine erhebliche Bedrohung für die globale Limettenversorgung dar. Es ist dringend erforderlich, dass Regierungen und die internationale Gemeinschaft dieses Problem angehen, um die Interessen der Bauern und Verbraucher zu schützen.