Die Einnahmen aus der Einkommensteuer steigen um 2,7%: Analyse der Daten vom November 2023

Die Einnahmen aus der Einkommensteuer steigen um 2,7%: Analyse der Daten vom November 2023
Einnahmen aus der Einkommensteuer

Im November 2023 verzeichnete die Einkommensteuererhebung einen Anstieg von 2,7%, wobei die Summe von 4.537 Millionen Soles erreicht wurde. Dieses positive Ergebnis wurde hauptsächlich von Beiträgen der Zweiten Kategorie und der Nichtansässigen Subjekte getragen, die von Kontrollmaßnahmen und geschäftlichen Aktivitäten beeinflusst wurden.

Einnahmen aus der Einkommensteuer: Verlauf der Steuern

Einkommensteuer: Das Wachstum von 2,7% wurde durch die Zunahme der Zweiten Kategorie (88,6%) und der Nichtansässigen Subjekte (48,6%) getrieben, dank außerordentlicher Zahlungen aufgrund von Kontrollmaßnahmen und Geschäftsaktivitäten.

Allgemeine Umsatzsteuer (IGV): Die IGV verzeichnete einen Rückgang von 8,8%, erreichte jedoch 7.284 Millionen Soles, wobei die inländische Mehrwertsteuer um 2,3% zurückging. Dieser Rückgang wurde von der inländischen Nachfrage und den geringeren Zahlungen der Gasunternehmen beeinflusst.

Selektive Verbrauchsteuer (ISC): Die ISC-Erhebung ging um 13,1% zurück, wobei die inländische ISC um 7,7% und die ISC auf Importe um 19,7% zurückgingen, hauptsächlich aufgrund geringerer Importe.

Andere Einnahmen: Andere Einnahmen verzeichneten einen Anstieg von 3,2%, dank höherer Zahlungen für die Spezialsteuer Bergbau – IEM und ITAN, ausgeglichen durch geringere Einnahmen in anderen Positionen.

Einnahmen aus der Einkommensteuer: Bestimmende Faktoren

Der Anstieg der Erhebung wurde durch außerordentliche Zahlungen aufgrund von Kontrollmaßnahmen und geschäftlichen Aktivitäten unterstützt.
Das niedrigere Niveau der wirtschaftlichen Aktivität im Oktober beeinflusste die Einnahmen im November, wenn viele steuerliche Verpflichtungen erklärt und bezahlt werden.
Trotz günstiger Koeffizienten für die Dritte Kategorie wurde das Wachstum der Einkommensteuer durch die Abnahme des BIP gemildert, was neun aufeinanderfolgende Monate mit negativen Raten ergab.
Auswirkungen auf die Wirtschaft:
Der Rückgang der Steuereinnahmen im Jahr 2023 von 12,7% spiegelt das niedrige BIP und die wirtschaftliche Rezession wider. Die Einnahmen des Zentralregierungs, unter Ausschluss von Steuerrückerstattungen, beliefen sich im November auf 12.328 Millionen Soles und zeigten einen Rückgang von 2,6% in realen Begriffen gegenüber 2022.

Einnahmen aus der Einkommensteuer: Prognose für die Zukunft

Professor Roberto Polo warnt davor, dass die Erhebung die wirtschaftliche Lage des Landes widerspiegelt und schlägt vor, dass eine signifikante Erholung des BIP noch nicht erkennbar ist. Eine Verletzung der Haushaltsregel ist wahrscheinlich, und er schlägt eine Steuerreform als mögliche Lösung vor.

Wirtschaftliche Herausforderungen

Das schwierige wirtschaftliche Umfeld wurde von verschiedenen Ökonomen vorhergesagt, die eine Kontraktion des Bruttoinlandsprodukts (BIP) prognostizierten. Der Rückgang der Steuereinnahmen von 12,7% im Jahr 2023 bedeutet, dass weniger ausgegeben, konsumiert und investiert wird, was zu weniger Profit führt.

Armando Mendoza, ein Ökonom, erklärt, dass der niedrigere BIP-Stand ein Zeichen dafür ist, dass das Land weniger ausgibt, konsumiert und investiert. Das Wirtschaftswachstum Perus wird sich voraussichtlich erst erholen, wenn ein starkes BIP-Wachstum von 4% oder 5% erreicht wird.

Forderung nach Wirtschaftsreformen

Mendoza betont, dass eine mögliche Lösung für das Ungleichgewicht eine Erhöhung der Einnahmen wäre, beispielsweise durch eine Steuerreform. Er zeigt jedoch Skepsis, dass die derzeitige Regierung des Finanzministeriums dazu in der Lage ist, da die Staatsausgaben die Einnahmen übersteigen.

Die wirtschaftlichen Herausforderungen werden auch durch die Zahlen der Mehrwertsteuer (IGV) verdeutlicht, die im November 76.588 Millionen Soles erreichte, ein Rückgang von 11,5% gegenüber 2022. Dies ist ein Indikator für den Konsum, da die Mehrwertsteuer beim Kauf von Waren oder Dienstleistungen gezahlt wird.

Rückerstattungen und Ausblick:
Die Rückerstattung von Steuern ist um 1,8% gestiegen, und von Januar bis November wurden 22.164 Millionen Soles zurückerstattet. Dies spiegelt sich in verschiedenen Wirtschaftssektoren wider, wobei der Bergbau- und Erdölsektor mit 6.069 Millionen Soles den höchsten Rückerstattungsbetrag verzeichnet.

Insgesamt zeigen die Daten, dass die wirtschaftliche Situation in Peru weiterhin anspruchsvoll ist. Eine klare Erholung wird erst erwartet, wenn das BIP-Wachstum wieder an Fahrt gewinnt und Wirtschaftsreformen umgesetzt werden.