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Investitionen in Peru zeigen Anzeichen von Erholung trotz externer Herausforderungen

Investitionen

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Peru, 18. Oktober 2023 – In einer Zeit, die von hoher Inflation, steigenden Zinssätzen und geringerer externer Nachfrage geprägt ist, beginnen Investoren, geringere Renditen in Kauf zu nehmen, um in Peru zu investieren. Credicorp Capital hat eine Reduzierung des Länderrisikoaufschlags in Peru und seinen Nachbarländern gemeldet, obwohl externe Einflüsse weiterhin Druck ausüben.

Die Rückkehr des Kapitals und die lokale Zuversicht

Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen und der Bedrohung durch das Phänomen El Niño gibt es immer noch Anzeichen für Optimismus, wie Credicorp Capital SAB berichtet.

Das Kapital, das sowohl von Einzelpersonen als auch Unternehmen aus Peru und der Region abgezogen wurde, um sicherere Märkte zu suchen, hat aufgehört abzufließen und kehrt in einigen Fällen sogar zurück. Dies ist eine positive Entwicklung für Investitionen, wie Daniel Guzmán, der Generaldirektor des Brokerage-Unternehmens, betont.

Dies könnte zu einer gesteigerten Zuversicht unter den lokalen Investoren führen, die eine stabilere politische Landschaft sehen, zumindest im Vergleich zu den Vormonaten. Dies eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten.

Guzmán betonte: „Seit Ende 2022 sehen wir einen Rückgang der Kapitalflüsse aus dem Land. Diese Tendenz hat nun aufgehört, und wir sehen eine Stabilisierung. Es hat mehr als ein Jahr gedauert, um einen Nettozufluss an Kapital in das Land zu verzeichnen, anstelle von Abflüssen.“

In diesem Zusammenhang wies Guzmán auf die Verringerung des Länderrisikoaufschlags in den lateinamerikanischen Märkten hin, einschließlich Peru. Die USA und europäische Länder betrachten Investitionen in die Region als sicherer, was zu einem Rückgang des Risikoindikators in diesem Jahr führt. Dieser Indikator wird durch den Credit Default Swap (CDS) gemessen und repräsentiert die Kosten für die Absicherung der Schulden eines jeden Landes gegen die Möglichkeit eines Zahlungsausfalls.

Die Bedeutung des sinkenden Länderrisikoaufschlags

Je höher das vom Investor wahrgenommene Risiko für ein Land ist, desto höher fällt der Aufschlag aus. Doch nun, da dieser Wert sinkt, bedeutet dies, dass Investoren ruhiger und sicherer sind, und sie sind bereit, etwas weniger Rendite für ihre Investitionen in Peru zu verlangen.

Guzmán betonte, dass dieser Rückgang nachhaltig ist und sich auch in anderen Ländern der Region zeigt. Dies zeigt, dass der Markt diese Länder als stabileren Raum betrachtet.

Wie entwickelt sich das Vertrauen der Investoren?

Dennoch hat das jüngste externe Umfeld das Vertrauen in Frage gestellt. Daher müssen Anstrengungen darauf gerichtet sein, das Vertrauen weiter zu stärken.

Obwohl sich die Stimmung der Unternehmen in einem Umfeld sinkender Inflation, Erwartungen an höhere staatliche Ausgaben und weniger politischen Lärm verbessert, bleibt kurzfristig immer noch ein Mangel an Vertrauen bestehen. „Die Idee ist, dass es weiter steigt“, sagte Guzmán.

Investoren zeigen trotz der Herausforderungen in Peru Interesse an diesem aufstrebenden Markt. Der Rückgang des Länderrisikoaufschlags und die wachsende Zuversicht deuten auf eine vielversprechende Zukunft für Investitionen in Peru hin, auch wenn externe Faktoren nach wie vor Einfluss nehmen.

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