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Machu Picchu schließt seine Tore: Erfahre, warum der Schatz Perus in Gefahr ist!

Machu Picchu

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Die peruanische Regierung hat kürzlich die Aussetzung von touristischen Besuchen in einigen Teilen von Machu Picchu aufgrund der Erosion bestimmter Steinstrukturen angekündigt, die diese antike Inka-Zitadelle bilden. Die Hauptbedenken betreffen den Verfall und die Erhaltung von Stätten wie dem Tempel des Kondors, dem Tempel der Sonne und dem „Intihuatana“, einer heiligen geschnitzten Steinstruktur der Inka.

Machu Picchu, das als Haupttouristenziel in Peru gilt, verzeichnet täglich etwa 3.800 Besucher. Im Laufe der Zeit hat dieser Zustrom zu erheblichem Verschleiß der Strukturen geführt. Das peruanische Kulturministerium sah es als notwendig an, Maßnahmen zu ergreifen, um die Historizität und Integrität der Stätte zu bewahren.

Maritza Rosa Candia, Vertreterin des Ministeriums in der Stadt Cusco, betonte die Bedeutung des Schutzes des kulturellen Erbes und wies darauf hin, dass der Schaden an den Strukturen inzwischen irreparabel sei. Machu Picchu, 130 km von Cusco entfernt, wurde im 15. Jahrhundert als religiöses Heiligtum der Inka erbaut und liegt auf einer Höhe von 2.490 Metern.

Das letzte Jahr war besonders turbulent für die Zitadelle. Schon im Februar wurde die Stätte nach einem einmonatigen Ausnahmezustand aufgrund von Protesten gegen den frisch gewählten Präsidenten des Landes wiedereröffnet, was zu einem drastischen Rückgang des Touristenstroms führte.

Jahrelang haben die peruanischen Behörden nach Lösungen gesucht, um den Anstieg der Besucher zu bewältigen, was oft zu Warteschlangen und Überfüllung führte, wodurch viele Touristen den Zugang zur Stätte verwehrt blieb. Obwohl Machu Picchu 1983 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde, steht es vor erheblichen Herausforderungen. Die UNESCO beschrieb die Zitadelle als „wahrscheinlich die erstaunlichste städtische Schöpfung des Inka-Reiches auf seinem Höhepunkt“.

Gleichzeitig wies die Organisation jedoch auf die Schwierigkeiten bei der Verwaltung der Stätte hin und betonte, dass der Tourismus, obwohl er wirtschaftliche Vorteile bringt, auch bedeutende kulturelle und ökologische Auswirkungen hat.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist es entscheidend, dass ein wachsender Teil der Tourismuseinnahmen in effektive Verwaltungs- und Erhaltungspläne reinvestiert wird. Nur mit einer langfristigen Vision und nachhaltigen Strategien kann Machu Picchu weiterhin Besucher aus der ganzen Welt faszinieren und anziehen, während gleichzeitig sein unschätzbarer historischer und kultureller Wert erhalten bleibt.


Die Schließung von Teilen von Machu Picchu aufgrund von Erosion und Verschleiß hat weitreichende Auswirkungen auf den Tourismus in Peru. Machu Picchu ist nicht nur ein nationales Wahrzeichen, sondern auch eine wichtige Einnahmequelle für das Land. Die Touristenströme tragen erheblich zur Wirtschaft des Landes bei, und die Schließung der Stätte hat bereits zu wirtschaftlichen Herausforderungen geführt.

Die peruanische Regierung arbeitet jedoch daran, eine ausgewogene Lösung zu finden, die sowohl die historische Bedeutung als auch die wirtschaftlichen Interessen berücksichtigt. Ein Schlüssel dazu besteht darin, die Besucherströme besser zu regulieren und den Zugang zu bestimmten gefährdeten Bereichen einzuschränken, während gleichzeitig die Erfahrung der Touristen insgesamt verbessert wird. Es wird erwartet, dass neue Richtlinien und Einschränkungen eingeführt werden, um den Schutz von Machu Picchu zu gewährleisten.

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