Arbeitsminister schließt Mindestlohnerhöhung während der Rezession aus

Arbeitsminister schließt Mindestlohnerhöhung während der Rezession aus
Mindestlohnerhoe

In dem aktuellen Kontext einer Wirtschaftskrise hat der Leiter des Ministeriums für Arbeit und Arbeitsförderung (MTPE), Daniel Maurate, eine Erhöhung des existenzsichernden Mindestlohns, der derzeit auf S/1.025 festgelegt ist, ausgeschlossen. Diese Entscheidung wurde damit begründet, dass eine Erhöhung des Mindestlohns die wirtschaftliche Situation des Landes verschlimmern und die finanzielle Stabilität, insbesondere der Ärmsten, gefährden könnte. Maurate erklärte, dass „es in einer Rezession nicht ratsam ist, den Mindestlohn zu erhöhen“.

Die Wirtschaftskrise behindert die Mindestlohnerhöhung

Der Leiter des MTPE, Daniel Maurate, betonte die Notwendigkeit eines nationalen Konsenses angesichts der politischen Instabilität, die das Land in den letzten sieben Jahren erlebt hat. Er wies darauf hin, dass die wirtschaftliche Rezession die gegenwärtige Zeit zur schlechtesten für die Diskussion über eine Mindestlohnerhöhung gemacht hat. Maurate zufolge erfordert die Situation eine gründliche Überlegung und das Engagement der Politiker, um die strukturellen wirtschaftlichen Probleme anzugehen.

Maurate erkannte auch an, dass private Investitionen und öffentliche Ausgaben nicht ausreichten, um mit der Rezession umzugehen. Er betonte die Notwendigkeit, das Vertrauen der Unternehmen zu schaffen, was zwar Zeit in Anspruch nimmt, aber für die Förderung von privaten Investitionen unerlässlich ist. Er unterstrich auch die Bedeutung, das Gemeinwohl über individuelle Interessen zu stellen und forderte das Land auf, zu einer nationalen Konsultation überzugehen.

Der Leiter des MTPE betont die Notwendigkeit eines nationalen Konsenses

Die Diskussion über die Mindestlohnerhöhung wird erneut aufgenommen, sobald das Land die wirtschaftliche Rezession überwunden hat. Maurate erklärte, dass „sobald wir diese Situation umkehren können und die Wirtschaft wieder in Schwung kommt, wird es natürlich an der Zeit sein, im Rahmen des Nationalen Arbeitsrates über die Erhöhung des existenzsichernden Mindestlohns zu sprechen“. Der Minister für Wirtschaft deutete darauf hin, dass es im ersten Quartal des nächsten Jahres möglicherweise eine wirtschaftliche Erholung geben könnte.

Bevor der Wirtschaftsminister, Alex Contreras, die Rezession bestätigte, hatte Maurate betont, dass „die Erhöhung des Mindestlohns aus einer Vereinbarung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern kommen sollte“, um sicherzustellen, dass die Kriterien auf technischen Erwägungen und nicht auf Willkür beruhen. Maurate wies auch auf die negativen Auswirkungen unzureichender Produktion hin, darunter Arbeitsplatzverlust und die Möglichkeit einer Zunahme der Armut.

Die Mindestlohnerhöhung in zukünftigen Diskussionen

Am 13. Juli wurde der Nationale Arbeitsrat (CNT) nach einer Serie früherer Treffen wieder eingesetzt, um Vertreter der Gewerkschaften und Unternehmerverbände des Landes zusammenzubringen. Dieses repräsentative Gremium wird entscheidend sein, um die Zukunft der Mindestlohnerhöhung zu erörtern. Die Arbeitnehmer fordern eine Erhöhung von S/1.025 auf S/1.500 oder S/2.000.

Zusammenfassend betonte der Leiter des MTPE, dass eine Mindestlohnerhöhung während der Wirtschaftskrise nicht ratsam ist, aber möglicherweise in Betracht gezogen wird, sobald diese Phase überwunden ist. In der Zwischenzeit muss sich das Land auf langfristige Lösungen konzentrieren, um die wirtschaftliche Situation anzugehen.