Peru’s Wirtschaft steht vor der Wende: Ökonom sieht Ende der Rezession in greifbarer Nähe

Peru’s Wirtschaft steht vor der Wende: Ökonom sieht Ende der Rezession in greifbarer Nähe
Chancen und Herausforderungen: Warum die Entfernung von Hindernissen den Wirtschaftsaufschwung in Peru ankurbelt

Der prominente Ökonom Jorge González Izquierdo verkündete kürzlich, dass die peruanische Wirtschaft nicht länger von einer Rezessionsphase geplagt ist, sondern stattdessen auf dem Weg der Besserung ist. Diese Phase hatte das Land im ersten Halbjahr dieses Jahres getroffen.

In einem Interview mit Radio Nacional äußerte González Izquierdo die Hoffnung, dass die Wirtschaft von Juli bis Dezember eine positive Wendung nehmen werde. Um der Inflation entgegenzuwirken, setzt die Zentralbank (BCR) Maßnahmen ein, um die Kreditkosten und Zinssätze zu erhöhen. Dadurch wird erwartet, dass die Ausgaben und Nachfrage der Menschen reduziert werden.

„Die Senkung des Referenzzinssatzes durch die BCR bedeutet, dass die Inflation erfolgreich eingedämmt wird, wie sich in den Statistiken zeigt. Dies ist für den Durchschnittsbürger von Vorteil, da beispielsweise die Finanzierungskosten für Wohnungen gesenkt werden“, erklärte er.

González Izquierdo prognostizierte, dass das Jahr 2024 ein Jahr mit deutlich stärkerer Wirtschaftskraft für die Menschen in Peru sein wird. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass das globale El Niño-Phänomen moderat bleibt, sich die internationale Wirtschaft erholt und politische, soziale und institutionelle Instabilität drastisch abnimmt.

Des Weiteren betonte der Ökonom, dass es von großer Bedeutung ist, einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen, insbesondere große Bergbauprojekte. Politische, soziale und institutionelle Instabilität können die Entscheidungen in Bezug auf solche Projekte beeinflussen. Demgegenüber haben kleinere Projekte bessere Aussichten auf Erfolg.

Ein weiteres dringendes Problem, das gelöst werden muss, ist die Unsicherheit, die die Bürger beeinträchtigt. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen leiden darunter. González Izquierdo lobte zwar die Maßnahmen der Regierung zur Bewältigung dieses Problems, betonte jedoch auch, dass ein mittelfristiger Plan zur Bekämpfung der Unsicherheit ähnlich wie während des Notstands umgesetzt werden sollte.