Vertrauen der peruanischen Unternehmen: Pessimismus bleibt nach dem CADE Executives bestehen

Vertrauen der peruanischen Unternehmen: Pessimismus bleibt nach dem CADE Executives bestehen
Vertrauen der peruanischen Unternehmen

Es ist nun fast einen Monat her, seit das CADE Executives, das wichtigste Wirtschaftsforum Perus, stattgefunden hat, aber das Vertrauen der Unternehmen zeigt keine Anzeichen von Verbesserung. Die monatliche Umfrage der Zentralbank von Peru (BCRP) zeigt, dass trotz des Themas „weiterhin glauben, um weiter zu wachsen“ des CADE der wirtschaftliche Pessimismus fortbesteht.

Gemäß der Umfrage liegt das Vertrauen der Unternehmen seit April 2021 unterhalb der neutralen Schwelle. Trotz einer leichten Erholung zu Beginn der Amtszeit von Dina Boluarte bleibt das Vertrauensniveau im Vergleich zu historischen Durchschnittswerten relativ niedrig.

Wirtschaftserwartungen und Wachstum

Die Indikatoren für die Erwartungen der Unternehmen weisen auf eine negative Situation für Geschäfte und Verkäufe hin. Gemäß Diego Macera vom Peruanischen Wirtschaftsinstitut ist das unternehmerische Vertrauen sehr gedämpft, und die Verbesserung erfolgt langsamer als erwartet. Analysten prognostizieren ein Wirtschaftswachstum zwischen -0,1% und 0,0% im Jahr 2023, mit der Hoffnung auf eine Erholung bis 2025.

Inflation und Wirtschaftsindizes

Die Umfrage zeigt, dass die Inflationserwartungen für 2023 zwischen 3,7% und 4,5% liegen. Trotz der aktuellen Schrumpfung sagt BBVA Research ein Wachstum von 2,0% im Jahr 2024 und eine vollständige Erholung auf 3,5% im Jahr 2025 voraus. Dennoch zeigt der Verbraucherpreisindex in Lima einen Rückgang von 0,16% im November bei einer Jahresrate von 3,64%.

Entmutigung der Unternehmen und zukünftige Perspektiven

Die Andi-Umfrage hebt eine allgemeine Entmutigung hervor, wobei nur 31,7% der Unternehmen eine bessere kurzfristige Situation vorhersagt. Im Jahr 2023 verschlechtert sich der Index des Unternehmensvertrauens, was auf fehlenden Optimismus für die Zukunft zurückzuführen ist, teilweise bedingt durch politische Instabilität.

Vorschläge für die Erholung

Experten betonen die Notwendigkeit, den Rückgang der privaten Investitionen und die politische Instabilität anzugehen. Juan José Marthans schlägt einen minimalen Konsensentwicklungsplan vor, bei dem Zivilgesellschaft und Unternehmerverbände einbezogen werden. Dennoch bleibt die politische Instabilität ein erhebliches Hindernis.

MEF und zukünftige Aussichten

Trotz Vorschlägen zur Bewältigung der Krise erkennt das Ministerium für Wirtschaft an, dass der politische Kontext die Situation erschwert hat. Minister Alex Contreras strebt eine Wiederherstellung des Wachstums an, aber die jährliche Prognose von 3,1% zwischen 2024 und 2026 hängt von der politischen Stabilität ab.

Herausforderungen und Schlussfolgerungen

Die anhaltende Unsicherheit und das mangelnde Vertrauen der Unternehmen stellen weiterhin große Herausforderungen dar. Juan José Marthans warnt vor einem „ziemlich heiklen Szenario“ aufgrund des anhaltenden Rückgangs privater Investitionen und betont, dass politisches Rauschen und soziale Instabilität das pessimistische Kurz- und Langzeitszenario begrenzen.

Die aktuelle Regierung von Dina Boluarte zeigt bisher keine signifikanten Veränderungen im Unternehmensvertrauen im Vergleich zu ihrem Vorgänger Pedro Castillo. Die Erwartungen bezüglich Geschäften, Verkäufen, Produktion, erwarteter Nachfrage und Aufträgen bleiben weiterhin im roten Bereich. Der Pessimismus hat das wirtschaftliche Umfeld seit über zwei Jahren geprägt.

Politische und wirtschaftliche Herausforderungen

Der Ökonom Juan José Marthans hebt hervor, dass Peru ein „ziemlich delikates Szenario“ durchläuft, insbesondere aufgrund des kontinuierlichen Rückgangs privater Investitionen. Er betont, dass es nicht mehr darauf ankommt, wie sehr die Wirtschaft schrumpft, sondern dass der wachsende allgemeine Pessimismus, sowohl kurz- als auch langfristig, durch politisches Rauschen und soziale Instabilität genährt wird. Er schlägt vor, dass die Zivilgesellschaft, Gewerkschaften und Unternehmensverbände einen Mindestplan für die Entwicklung von Infrastruktur und privaten Investitionen erstellen, der vollständig konsensual ist und Verpflichtungen festlegt, „unabhängig von der Regierung“, damit das Land nicht wie jetzt stagniert.