Wirtschaftskrise beeinträchtigt Bau von Einkaufszentren in Peru: Nur 7 von 12 Projekten werden bis 2025 abgeschlossen sein

Wirtschaftskrise beeinträchtigt Bau von Einkaufszentren in Peru: Nur 7 von 12 Projekten werden bis 2025 abgeschlossen sein
Einkaufszentren in Peru

Die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise machen sich auch in Peru bemerkbar, insbesondere im Baugewerbe von Einkaufszentren. Die Handelskammer von Lima (CCL) hat kürzlich bekannt gegeben, dass nur 7 der ursprünglich geplanten 12 Einkaufszentren bis 2025 fertiggestellt werden. Diese Verzögerungen und Rückzüge der Investoren sind auf die aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten und die Rezession zurückzuführen.

Die Auswirkungen der Krise auf die Branche

Die Auswirkungen der Wirtschaftsrezession haben zu einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und einem minimalen Wachstum der privaten Konsumausgaben geführt. Óscar Chávez, Leiter des IEDEP der CCL, erklärt, dass dies die Entscheidung beeinflusst hat, den Bau von fünf Einkaufszentren zu stoppen, die zwischen 2023 und 2025 geplant waren. Insgesamt belaufen sich die verschobenen Projekte auf 540 Millionen US-Dollar.

Neue Projekte und Fokus auf die Sanierung

Trotz dieser Herausforderungen gibt es auch positive Entwicklungen. Einige Projekte werden fortgesetzt, darunter das Centro Comercial Gastronomico Plaza de los Reyes in Lima und das Eco Plaza Ate, die 2023 eröffnet werden sollen. Der Fokus für die Jahre 2024-2025 liegt jedoch auf der Sanierung und Erweiterung bestehender Einkaufszentren. Dieser strategische Ansatz zielt darauf ab, Dienstleistungen und Erfahrungen für Besucher zu verbessern und umfasst eine Investition von 192 Millionen US-Dollar für die Realisierung von sieben neuen Einkaufszentren.

Die verschobenen Projekte und neue Investitionen:
Die Liste der verschobenen Projekte ist umfangreich und umfasst Central Plaza Los Olivos, Plaza Nicolini, Mall Plaza Cusco, Real Plaza San Juan de Lurigancho, Real Plaza Milenia und Real Plaza Higuereta. Obwohl diese Projekte vorerst auf Eis liegen, werden zwischen 2024 und 2025 neue Einkaufszentren eröffnet, insbesondere in Lima. Zu den geplanten Investitionen gehören Eco Plaza Wilson, Lifestyle La Molina, Las Vegas Plaza Puente Piedra und das Einkaufszentrum San Juan de Lurigancho.

Der Fokus auf Sanierung und Expansion

Ein interessanter Trend zeichnet sich ab: Unternehmen setzen vermehrt auf die Sanierung und Expansion bestehender Einkaufszentren anstelle des Baus neuer. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Dienstleistungen und Erfahrungen für Besucher zu stärken, indem Bereiche für Freizeit, Handel, Service und Gastronomie erweitert werden.

Projekte in der Umsetzung

Ein Blick auf die kommenden Jahre zeigt, dass Projekte wie das Eco Plaza Wilson, Lifestyle La Molina, Las Vegas Plaza Puente Piedra und das Einkaufszentrum San Juan de Lurigancho in Lima hochrangige Investitionen sind. In den Provinzen ist das Eco Plaza Piura mit einem Wert von 25 Millionen US-Dollar ein bedeutendes Vorhaben.

Fazit

Die wirtschaftlichen Unsicherheiten haben zweifellos den Baubereich von Einkaufszentren in Peru beeinträchtigt. Trotz der Herausforderungen zeigt die Branche jedoch Anpassungsfähigkeit, indem sie den Fokus auf die Optimierung bestehender Standorte legt. Mit der Eröffnung von sieben neuen Einkaufszentren bis 2025 hofft man, nicht nur die Branche zu stabilisieren, sondern auch einen positiven Beitrag zur lokalen Wirtschaft zu leisten.